Hans-Werner Sinn: Rettung Zyperns kostet in Wahrheit 22 Milliarden Euro

exklusivHans-Werner Sinn: Rettung Zyperns kostet in Wahrheit 22 Milliarden Euro

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Hans-Werner Sinn glaubt, dass die Zypern-Rettung deutlich teurer wird.

Die Rettung Zyperns wird deutlich teurer als die von der Politik verbreiteten zehn Milliarden Euro.

„Die ausländischen Rettungskredite für Zypern betragen nach heutigem Stand bereits 22 Milliarden Euro“, schreibt ifo-Präsident Hans-Werner Sinn in seinem Gastbeitrag für die WirtschaftsWoche. Bezogen auf die Wirtschaftsleistung des Inselstaates erreiche das Rettungspaket damit „griechische Verhältnisse“. Sinn: „Trotz der Beteiligung privater Gläubiger sind die Steuerzahler in viel größerem Umfang zur Kasse gebeten worden, als sie es ahnen.“

So habe die Europäische Zentralbank (EZB) Zypern seit dem Beginn der Krise 2008 bis heute mit neun Milliarden Euro an so genannten Target-Krediten unterstützt, damit das Land sein Leistungsbilanzdefizit finanzieren könne, rechnet Sinn vor. Zu diesen Ausgaben kämen weitere drei Milliarden Euro hinzu, die der EZB-Rat Zypern über den Emergency-Liquidity-Assistance-Mechanismus (ELA) zugebilligt hat. ELA-Kredite sind Nothilfen der nationalen Notenbank für illiquide Kreditinstitute. Sinn: „Die erwähnten 22 Milliarden Euro entsprechen 123 Prozent des zypriotischen Bruttoinlandsprodukts (BIP), das 2012 bei 18 Milliarden Euro lag.“

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