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Hans-Werner Sinn: "Wahrscheinlichkeit für deutschen Staatsbankrott wächst"

von Malte Fischer

Eine Aufstockung des dauerhaften Rettungsschirms ESM über die bisher vorgesehenen 500 Milliarden Euro würde von der Bundesregierung mitgetragen werden.

Hans-Werner Sinn Quelle: dapd
Hans-Werner Sinn Quelle: dapd

Das berichtet die WirtschaftsWoche unter Berufung auf Regierungskreise. Sollten neben Griechenland auch Italien und Spanien in größere Schwierigkeiten geraten, würde das zunächst vorgesehene Volumen des ESM nicht ausreichen. Allein Italien benötigt von 2012 bis 2014 für die Altschuldentilgung und die Finanzierung seiner Haushaltsdefizite 450 Milliarden Euro, Spanien braucht im selben Zeitraum 270 Milliarden Euro.

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Eine Möglichkeit wäre laut WirtschaftsWoche, die noch freien Mittel des alten Rettungsschirms EFSF von etwa 290 Milliarden Euro dem ESM zuzuschlagen. Dieser könnte dann Hilfskredite von 790 Milliarden Euro vergeben, vorausgesetzt der Deutsche Bundestag stimmt zu. Auf die deutschen Steuerzahler kämen beträchtliche Milliardenlasten zu.

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Schon jetzt haften sie nach Berechnungen des Münchner ifo Instituts mit insgesamt 595 Milliarden Euro für die Euro-Rettungspolitik der Regierungen und der Europäischen Zentralbank.

Kämen weitere 190 Milliarden Euro Kapitalanteil für den ESM hinzu, kletterte die gesamte Haftungssumme auf 785 Milliarden Euro. Hans-Werner Sinn, Chef des ifo Instituts, hält das für kaum noch vertretbar. „Die Finanzmärkte taxieren die Wahrscheinlichkeit für einen Staatsbankrott Deutschlands in den nächsten zehn Jahren schon jetzt auf zwölf Prozent, mit steigender Tendenz“, warnt Sinn. Zudem schmälerten weitere Hilfen die Bereitschaft der Krisenländer zu Reformen.

11 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 05.02.2012, 12:56 UhrAnonymer Benutzer: EinBuerger

    "Die einzigen, die jetzt noch angezapft werden können, sind die Bürger und ihr Privatvermögen."

    Von den EU-Wahnsinnigen sind hier aber nur die Privatvermögen der Deutschen gemeint, die Privatvermögen der Griechen, Italiener, Spanier etc. sind natürlich tabu - aber vermutlich sind die alle sowieso schon in der Schweiz.

  • 29.01.2012, 23:48 UhrAnonymer Benutzer: Joker1

    Haut die endlich weg, die Polit- und Bankgsterkaste!
    Alles Verbrecher die ihre eigenenPfründe retten wollen.
    Jeder kliene Landtagsabgeordnetenarsch bekommt annährend 6.000 Eur
    Pensionsansprüche. Für was ? Fürs dumme labern, nicken, Bezieungen
    knüpfen und abkassieren. Kaum Steuern, keine Sozilallabgaben und
    jede Menge Privilegien.
    Jetzt den Euro retten ? schon seit vielen Monaten ist klar, dass
    die Eurozone und der Euro keinen Bestand haben können.
    Zurück zur DM, Rücktrauschkurs: 1 Euro = 2 neue DM.
    Nicht für die Politkaste und die Bimbesquellen und Bankgster;
    die müssen in den GULAG, enteignet und bei Wasser und Brot für
    den Rest ihres kümmerlichen Lebens. Es hat sich ausgeträumt, Ihr
    Betrüger und Ganoven. Euch wird man im besten Falle Handkranaten
    anal einführen, damit ihr einmal im Leben leuchten werdet wie
    Wunderkerzen.

  • 28.01.2012, 20:08 UhrAnonymer Benutzer: derBeobachter

    Nachdem über TARGET2 €uro 500 Milliarden aus der Bundesbank gezogen wurden und dort -neben Gold (sofern vorhanden)- nur noch max. €uro 50 Milliarden verfügbar sind, ist diese Kasse geplündert und das Geld definitiv weg (=2 x Bundeshaushalt). Es hat zur Rettung Europas, seiner Politiker, Parteien und Banken nicht gelangt. Vielmehr fehlt weiter Geld, viel Geld und sofort. Minimum weitere €uro 750 Milliarden bis März. Die einzigen, die jetzt noch angezapft werden können, sind die Bürger und ihr Privatvermögen. Dazu dient der ESM und deshalb wird er vorgezogen und mit Gewalt durchgedrückt - vor allem von Angela und Wolfgang. Die kämpfen um ihre eigene Haut. Kommt der ESM, dann Gnade uns Gott. Das ist eine brandgefährliche Konstruktion für alle freien Bürger. Große Zeiten für kühle und kühne Spekulanten. Aber sie nützen nur aus, was unsere Regierungen seit 1997 systematisch verbockt haben. Ein Ende mit Schrecken wäre besser!

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