Hilfszahlungen: Schäuble spielt drittes Griechenland-Paket durch

exklusivHilfszahlungen: Schäuble spielt drittes Griechenland-Paket durch

Im Interview mit der Wirtschaftswoche schätzt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble weitere drohende Hilfszahlungen an Griechenland nicht als hohes Risiko ein. Jedes weitere Paket wäre aber sehr viel weniger umfangreich als die bisherigen Hilfen.

Als ein nicht zu hohes Risiko hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble in einem Interview in der aktuellen Ausgabe der Wirtschaftswoche weitere drohende Hilfszahlungen an Griechenland eingeschätzt: "Aber ob und wenn ja, wie, das werden wir erst Mitte 2014 wissen. Auch ob Griechenland alle seine Hausaufgaben erledigt hat. Sicher ist, dass jede weitere Hilfe sehr viel weniger umfangreich wäre als die bisherigen Hilfen," sagte er. Nach dem Auslaufen des jetzigen Programms könne es noch einen Restfinanzierungsbedarf geben.

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Der griechische Außenminister, so Schäuble in dem Interview weiter, habe gesagt, dass sie kein weiteres Programm wollen, sondern glaube, es so zu schaffen: "Griechenland hat eine nicht einfache innenpolitische Situation, die müssen viel aushalten. Das griechische Volk muss erhebliche Einschränkungen akzeptieren, aber sie haben im letzten Jahr die erfolgreichste Tourismussaison seit Jahren gehabt."

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Einen erneuten Schuldenschnitt hatte er wiederholt abgelehnt. Griechenland wird seit 2010 mit zwei Hilfspaketen im Volumen von insgesamt 240 Milliarden Euro gestützt.

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