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Kommentare zu: Weiterer Schuldenerlass für Griechenland abenteuerlich

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4 Kommentare
  • 18.08.2012, 11:12 UhrDr.NorbertLeineweber

    Es ist tatsächlich so, dass ich als Ökonom seit 9 Monaten im web unterwegs bin und genau das verbreite, was Prof. Sinn vollkommen richtig analysiert. Sehen Sie hierzu meine Tageskommentare auf www.fortunanetz.de, das Forum der Eurogegner. Dort lesen Sie z.B. dass Gauck am gleichen Tag die Schirmherrschaft über die Aktion "Ich will Europa" übernommen hat, während zeitgleich Prof. Kerber,v der vor dem BVerfG klagt, die Haftungssumme Deutschlands auf 3,7 Billionen beziffert hat, wenn Spanien und Italien unter den Rettungsschirm muss. Ich bin member CESifo / IIPF -München

    • 18.08.2012, 15:00 UhrKai

      Hallo Dr. Leineweber,
      danke für Ihren Einsatz.
      Gestern berichtet die Rheinische Post über angebliche Vorbereitungen für einen Austritt Griechenlands aus dem Euro. Dabei wurde auch die Rolle von ESM und EZB zur sog. Stabilisierung der Staatsanleiherenditen überschuldeter Staaten vorgestellt:
      Zitat Anfang:
      "Der ESM kauft am Kapitalmarkt die Papiere auf und senkt so die Zinslast der Staaten. Die Papiere reicht er an die Zentralbank weiter, die "gehandelte" Staatspapiere kaufen darf. Mit dem frischen Geld kann der ESM erneut aktiv werden."
      Zitat Ende.
      Das ist doch der gleiche, viel diskutierte Hebel-Mechanismus, wie bei einer Banklizenz für den ESM. Dadurch können astronomisch hohe Haftungssummen für uns Steuerzahler entstehen, ohne eine ausreichende demokratische Legitimation.
      Wie können wir uns gegen diese ganzen "Plünderungsmechanismen", wie EZB, ESM, EFSF, IWF, Target2, ELA, etc. überhaupt noch wehren?
      Meine Einschätzung:
      Der Euro ist eine Fehlkonstruktion, die scheitern wird, so oder so.
      Wir werden dafür eine ganz dicke Rechnung bekommen, so oder so.

  • 19.08.2012, 08:20 Uhrrxm

    Sinn hat schon vor über zwei Jahren davor gewarnt, dass Griechenland ein Fass ohne Boden ist. Wann werden unsere Politiker endlich begreifen, dass es genau so ist. Wieviele Beweise benötigen sie denn noch? Keine weiteren Gelder für Griechenland, kein weiterer Schuldenschnitt! Schluß mit diesem Irrsinn. Griechenland kann im Euroraum nicht überleben.

  • 24.08.2012, 13:01 UhrHeinerHannappel

    Wir verlieren bald ein drittes Mal unsere Souveränität!
    Im Zuge dieses Eurozonendesasters, wird Deutschland mit der zur Zeit von der Bundesregierung wie SPD/Grünen betriebenen Politik zum dritten Mal nach zwei verlorenen Kriegen seine Souveränität im anstehenden Schuldenverallgemeinerungskampf verlieren und zwar als Erster, da, bevor überhaupt Verhandlungen zu einem einigen Europa aufgenommen werden können, falls überhaupt von unseren“Freunden“noch erwünscht, die deutsche Souveränität in den parlamentarischen Rechten wie dem Haushaltsrecht durch dem ESM eliminiert werden muss, um die Schuldenkrise in den Empfängerländern mal wieder temporär mit Milliarden abfedern zu können
    Seltsam, nun erscheint also nur noch Frau Merkel als Hüterin deutscher Interessen,
    obwohl sie im Mai 2010 das Juwel Deutschlands im Maastricht Vertrag, die unbequem Schuldenübernahmen im Weg stehende no Bail Out Klausel mit anderen Ländern der Einfachheit halber zerstört hat! Sind wir so vergesslich?
    Jetzt war der Weg für unbegrenzte Schuldenverallgemeinerung frei!
    Wenn Kanzlerin Merkel den europäischen" Gegebenheiten" folgend, wie immer alternativlos nachgibt, die Verträge ESM wie Fiskalpakt vom Bundesverfassungsgericht mit argumentatorischen Verrenkungen, Verleugnung unseres Grundgesetzes freigegeben werden, obwohl die jeweiligen Vertragstexte eindeutig und unerträglich gegen unsere Verfassung verstoßen,
    hat Deutschland nach zwei verlorenen Kriegen dann das dritte Mal seine mühsam erkämpfte Souveränität als gleichberechtigtes Volk unter Völkern verloren, denn mit dem Verlust über die Entscheidungshoheit über seinen Haushalt, verliert ein Staat seine Souveränität als Ganzes!
    Dann kann Kanzlerin Merkel rote Linien zeichnen wie sie will, Deutschland landet gerupft und als ausgenommenes Brathähnchen zur vorübergehenden Freude aller auf dem Tisch.
    Nun, da bleibt doch noch eine Frage offen im Euroraum:
    "Wen nimmt man denn danach aus?"
    Heiner Hannappel
    Koblenz
    Auf Fortunanetz.de

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