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  • 23.08.2013, 00:53 UhrNovaris

    @conforma, internationale Gläubiger fordern nun die Aufhebung des Zwangsversteigerungsverbotes der griechischen Regierung. Herr Samaras scheint da noch zu überlegen, sein Finanzminister möchte jedoch zwangsversteigern lassen.

    Wie sagte es noch Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England von 1920 bis 1944, bei einer Ansprache vor der Bankiersvereinigung der Vereinigten Staaten von Amerika in New York 1924 :

    “Kapital muss sich in jeder Hinsicht schützen, durch beides, Kombination und Legislation. Schulden müssen eingetrieben werden, Hypotheken auch so schnell wie möglich. Wenn, durch den Gang des Gesetzes, das gemeine Volk ihre Häuser verlieren, werden sie fügsamer und leichter zu regieren, durch den starken Arm des Staates, angewandt durch eine zentrale Macht des Reichtums der führenden Finanziers. Diese Wahrheiten sind bekannt unter den führenden Persönlichkeiten, die jetzt engagiert sind einen Imperialismus zu formen, um die Welt zu regieren. Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem, können wir sie dazu bringen ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben. Es folgt daraus, durch diskrete Aktionen, können wir für uns sicherstellen, DAS was so gut geplant und erfolgreich erreicht wurde.”

    Tja, "wenn durch den Gang des Gesetzes, das gemeine Volk ihre Häuser verlieren, werden sie fügsamer und leichter zu regieren".

    Wenn sich SIR Montagu da mal nicht geirrt hat !!!
    Herr Samaras scheint zumindest zu ahnen, dass er auf einem Pulverfass sitzt, an dem die Lunte sofort brennen könnte, wenn er der Empfehlung des SIR Montagu folgt.

  • 23.08.2013, 00:19 UhrNovaris

    Der EURO ist ohne gemeinsame Finanz- und Wirtschaftspolitik + Länderfinanzausgleich (Transfers) fehlkonstruiert. Die gmeinsame Finanz- und Wirtschaftspolitik wird es wohl nie geben, dafür aber ausufernde Haushaltsdefizite, welche wiederum in Transfers einmünden.
    Bei den an Griechenland gegebenen "Krediten" handelt es sich tatsächlich um Transfers. Es kommt nicht darauf an, welche Sprachregelung die Politik findet, sondern was Fakt ist !!
    Es war bei der Einführung des EUROs Angehörigen der Hochfinanz völlig klar, dass Deutschland mit Zahlungen bzw. Garantieversprechen nach und nach im Rating geschädigt wird und damit höhere Zinsen für aufgenommene Kredite wird zahlen müssen, die andererseits durch höhere Steuern und Abgaben des deutschen Steuerzahlers aufzubringen sind.
    Dieser "Erfolg" wird sicherlich in nächster Zukunft sehr schnell eintreten.
    Das Endziel ist der Transfer des deutschen Staats- und Privatvermögens in die Taschen der Finanziers der Wallstreet.
    Wird die BT-Wahl da etwas ändern ?
    Wie sagte es ex-Außenminister und Freund von Frau Allbright, Joschka Fischer, :
    "Egal, welche Partei die Regierung stellt, es wird immer die gleiche Politik gemacht" ---- und er wird wissen, wovon er gesprochen hat
    oder
    wie sagte es ex-Reichsaußenminister Walter Rathenau :
    " Es gibt ein Komitee von 300 Leuten, die unsere Welt regieren und deren Identität nur ihresgleichen bekannt ist."
    Die Regierung der Bundesreublik fungiert ähnlich eines "Frühstücksdirektors" und exekutiert fremde Interessen, die den Deutschen gegenüber "missgünstig" eingestellt sind.

  • 22.08.2013, 20:44 UhrUwe

    Politiker sollten Ball in punkto Griechenland erst mal flach halten.
    Nächste Jahr kommen erst mal verstärkt die Rumänen und Bulgaren, sie haben weniger zu verlieren. Hinzu kommt die Asylpolitik.

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