IWF: Rettungsprogramm für Portugal war mäßig erfolgreich

IWF: Rettungsprogramm für Portugal war mäßig erfolgreich

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Trotz Rettungsprogramm leiden der portugiesische Staat und die Bürger unter hohen Schulden.

Das IWF-Rettungsprogramm für Portugal war nur bedingt erfolgreich: Zwar hat das Land nun wieder Zugang zum internationalen Geldmarkt. Staat und Bürger sind aber immer noch hoch verschuldet.

Das Rettungsprogramm für Portugal ist nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) hinter den Erwartungen zurückgeblieben. In einer Bewertung spricht der Fonds von einem lediglich „bedingten Erfolg“ des Vorhabens, das Finanzhilfen des IWF und der EU über 78 Milliarden Euro beinhaltete.

Zwar sei damit während der Schuldenkrise der Zugang Portugals zum internationalen Geldmarkt wiederhergestellt und eine Bankenkrise vermieden worden. Aber Staat wie Bürger litten immer noch unter hohen Schulden, die Arbeitslosigkeit bewege sich im prozentual zweistelligen Bereich und mit seiner Wettbewerbsfähigkeit hinke das Land weiter hinterher.

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Portugal hatte die Hilfen von 2011 bis 2014 erhalten. In einer separaten Studie erklärte der IWF, die Wirtschaft des südeuropäischen Landes verliere an Schwung. Nach einem Wachstum von 1,5 Prozent im vergangenen Jahr dürfte der Wert in diesem Jahr bei 1,0 Prozent und 2017 bei 1,1 Prozent liegen, prognostizieren die Experten des Fonds.

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