Keine neuen Hilfspakete: Staatsbankrott Griechenlands rückt näher

Keine neuen Hilfspakete: Staatsbankrott Griechenlands rückt näher

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Griechenland droht die Staatspleite. Sollte Athen noch mehr Geld brauchen, will der Internationale Währungsfonds angeblich nicht mehr mitmachen. Auch bei den Partnern in der Eurozone wächst die Skepsis.

Kreditgeberländer - allen voran Deutschland - scheinen nicht mehr bereit mehr Geld in das Schuldenland zu pumpen. Auch der IWF droht zu blockieren. Damit wird auch ein Euro-Ausstieg Griechenlands immer wahrscheinlicher.

Ein Staatsbankrott Griechenlands wird laut Medienberichten immer wahrscheinlicher. Die wichtigsten Geldgeber des Landes, allen voran Deutschland, sind nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ nicht mehr bereit, der Regierung in Athen über die bisherigen Zusagen hinaus Kredite zur Verfügung zu stellen. Das Gleiche gelte für den Internationalen Währungsfonds (IWF). Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel ist einem Zeitungsbericht zufolge nicht zur Gewährung nochmaliger Finanzhilfen an Griechenland bereit.

Es sei undenkbar, dass Merkel noch einmal vor den Bundestag trete und um Zustimmung für ein drittes Griechenland-Paket bitte, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Berliner Regierungskreise. Tatsächlich habe Merkel schon bei den jüngsten Parlamentsbeschlüssen zur Schuldenkrise Probleme gehabt, die Koalition weitgehend geschlossen hinter sich zu vereinen. Auf ein weiteres Mal werde sie es - gerade im Fall Griechenland - nicht ankommen lassen.

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Am Wochenende hatte bereits das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ gemeldet, der IWF wolle seine Griechenland-Hilfe einstellen. Damit werde eine Pleite Griechenlands im September wahrscheinlicher. Im Sanierungsprogramm der Griechen klafft laut „Süddeutscher Zeitung“ erneut ein Loch in zweistelliger Milliardenhöhe.

Samaras fordert mehr Zeit für Umbau

Der CDU/CSU-Fraktionsvize Michael Meister sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, sollte der IWF aussteigen, werde Athen keine weiteren Finanzhilfen mehr bekommen. „Dann ist die Grundlage für weitere Zahlungen nicht mehr gegeben. Denn dann fehlt das Geld.“ Im Sanierungsprogramm Griechenlands klafft der „SZ“ zufolge ein Loch in zweistelliger Milliarden-Höhe, weil während des Dauer-Wahlkampfs im Frühjahr fast alle Reformvorhaben liegen geblieben seien. Zudem fordere die neue Regierung von Premier Antonis Samaras mehr Zeit für den Umbau des Landes. Die im zweiten EU-Hilfspaket zugesagten Kredite, 130 Milliarden Euro, würden somit nicht reichen.

Samaras muss entweder, entgegen aller Wahlversprechen, noch mehr sparen; oder aber die Euro-Partner müssten weitere Darlehen im Umfang von bis zu 50 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Kaum ein Land ist jedoch dazu bereit. Aus Berliner Regierungskreisen verlautete, es sei ,„undenkbar, dass Kanzlerin Angela Merkel noch einmal vor den Bundestag tritt und um Zustimmung für ein drittes Griechenland-Paket bittet“.

Tatsächlich hatte sie bei den jüngsten Parlamentsbeschlüssen zur Schuldenkrise schon Schwierigkeiten gehabt, die Koalition weitgehend geschlossen hinter sich zu vereinen. Auf ein weiteres Mal wird sie es - gerade im Fall Griechenland - kaum ankommen lassen.

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