Kiel-Economics-Chef Meier: "Langfristig spricht wenig gegen den Euro"

exklusivKiel-Economics-Chef Meier: "Langfristig spricht wenig gegen den Euro"

Die Europäische Währungsunion ist trotz der aktuellen Krise kein Auslaufmodell.

„Langfristig spricht wenig gegen den Euro“, verteidigt Carsten-Patrick Meier, Geschäftsführer des Forschungsinstituts Kiel Economics, die Einheitswährung in einem Gastbeitrag für die WirtschaftsWoche.

Voraussetzung sei allerdings eine Stabilisierung der Konjunktur in den Krisenländern. „Soll die EZB nicht kompromittiert werden, bedarf es dafür eines befristeten und konditionierten fiskalischen Transfermechanismus“, so Meier. Die Bundesregierung fordert er auf, die Einrichtung eines „Schuldenabbaufonds“ voranzutreiben, wie es der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vorgeschlagen hat.

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Zudem warnt der Ökonom vor den Folgen des niedrigen Zinsniveaus: „Zum anderen ist mit makroprudenziellen Mitteln dafür Sorge zu tragen, dass die lange Niedrigzinsphase, mit der die Krise im Euro-Raum verbunden ist, nicht zu einer neuen zinsinduzierten Blase führt – diesmal in Deutschland.“

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