Es grenzte an ein Wunder, als die Näherin Rashem Begum nach 17 Tagen aus den Trümmern des Gebäudes „Rana Plaza“ gerettet...
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10 Kommentare
Tragisch
Es ist äußerst tragisch dass die Spanische gutausgebildete junge Leute keine gute Aussichten in Spanien haben, jedoch gut für Deutschland das genau solche Junge gutausgebildete Leute braucht. Wir sollten die Anerkennung der Bildung in Deutschland rasch beschleunigen, damit dieses Glück im Unglück nicht verpufft.

Ich bin 26 Jahre alt, Spanierin. Nach 2 Jahren in Deutschland, ich kehrte nach Barcelona züruck und hatte so ein großes, riesiges Glück, einen Job zu finden. Es macht Spaß, ich lerne ganz viel, meine Kollegen sind sehr nett. Aber es ist ein kleines Unternehmen und ich kann voraussehen dass ich, früher oder später, das Limit erreichen wird. Ich würde gerne weiter lernen, andere Arbeitplätze haben. Ich würde gerne weiter professionell wachsen, aber ich fühle, dass dieses Recht habe ich nicht. Meine Eltern haben sich aufgeopfert für meine Zukunft, und sie haben niemals, NIEMALS, über ihre Verhältnisse gelebt. Aber wenn ich etwas besser machen will, ich muss wahrscheinlich wieder Spanien verlassen soll. Weil man sieht dass vielleicht haben wir hier auch keine Möglichkeit für ein Kind zu sorgen.
Ich will nicht meine Eltern allein lassen (ich bin Einzelkind und sie sind doch ganz alt für meine Alt). Ich liebe meine Stadt und ich will sie nicht verlassen ohne wissen ob ich zurückkommen kann. Ich will nicht meine Freuden lassen, weil die sind richtig wie meine Familie. Das ist was ich will, was wir alle wollen, aber es sieht so aus, dass unsere Meinung interessiert unsere Regierung nicht. Die haben nicht nur unser Zukunft geklaut. Die haben unsere Träume geklaut.

Da haben wir das Problem:
Radebrechende Ausländer mit mangelhafter Ausdrucksmöglichkeit.
Direkte Einwanderung in unsere Sozial-Systeme ist die Folge.

...wenn schon vor 200 Jahre Auswandern auch so kritisch gesehen worden wäre, hieße der US Präsident heute Winnetou und im Ruhrgebiet hätte es nie Kohlebergbau gegeben...
Warum soll Arbeit nicht so flüchtig sein wie Kapital. Schließlich hat auch der Lohnabhängige das Recht, das Einzige über das er die Verfügungsgewalt hat - seine Körperkraft und seinen Intellekt - für die höchst Rendite zu vermakrten.

"hieße der US Präsident heute Winnetou".
Meinen Sie die betroffenen Gruppen hätten heute damit ein Problem, wenn es denn so wäre? Wenn sie denn man nicht gerade betrunken im Casino siechen...
Die maximale Rendite bei einem Arbeiter ist nun einmal mit Sesshaftigkeit zu erreichen, im Ruhrgebiet wurde jedenfalls nie die Arbeitskraft von Winnetou benötigt.

Die spanischen Regierungen haben es verbockt und ihr Land amateurhaft an die Wand gefahren. Ihre gebildeten Kinder sollen doch alle zu uns kommen, wir und vor allem unsere Unternehmen suchen gut ausgebildete junge Leute.

Hoffentlich kommen die schlecht Ausgebildeten und Radebrechenden nicht zu uns.
Davon haben wir schon genug.
Für die ungebremste Zuwanderung in unsere Sozial-Systeme haben wir kein Geld mehr, denn wir müssen trotz Rezession die Südstaaten-Pleitegeier weiterhin alimentieren.

in der Firma eines Bekannten von mir arbeitet auch schon eine alleinerziehende Spanierin die mit Kind hier ist. Für 8 Euro die Stunde reinigen. Das man mit dem Gehalt die Miete allein nicht zahlen kann dürfte wohl jeden klar sein. Also zumindest Wohngeld ist da wohl fällig. Und Ungelernte die in der Reinigung arbeiten können haben wir übrigens noch genug.
wir brauchen auch keine weiteren Leute bei den Burgerketten wie McDo -- das können auch Schüler und Studenten machen. In Schwäbisch-Hall wurden von 20 000 Bewerbern nur 20 vermittelt: alle im Niedriglohnsektor unter 1000 Euro und in Fastfoodketten. Wenn das schon im "boomenden" Süden so ist, kann man sich das andere ja denken. In Ostdeutschland gibt es immernoch zweistellige Arbeitslosenraten -- wenn dann muss der Süden die nehmen, kommt nicht in den Norden: wir haben noch genug Leute die den Niedriglohnsektor auffüllen können und selbst genug Ungelernte. Ihr könnt ja alle nach Bayern gehen, da boomt es ja angeblich -- wie in Schwäbisch-Hall?

Vor Jahren war es so, dass angeblich in Spanien Pflegepersonal gesucht wurde. Aufgrund der Sprachprobloeme wurde das bald aufgegeben. Jetzt sollen Akademiker, die bisher nie ans Auswandern gedacht haben in wenigen Monaten deutsch lernen und hier auf akademischem Niveau arbeiten? Das glaubt doch niemand. Auf einem Kontinent mit 27 verschiedenen Sprachen einen freien Waren und Personenverkehr einzurichten ist eine Verfilmung von Dumm und Dümmer hoch 10.

So ist es wohl, ausländische Fachkräfte werden im Grunde nicht oder kaum gesucht. Warum liest man dann so viel vom Fachkräftemangel und von der Zuwanderung von Fachkräften? Meine Vermutung: Hiermit soll v.a. Druck auf die deutschen Arbeitskräfte erzeugt werden. Wenn ich glaube, da stünden hunderte ausländischer Bewerber vor Tür, um meinen Job zu bekommen, bleibe ich bescheiden bei meinen Gehaltsvorstellungen ... Eine alte Geschichte ...
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Kommentare zu: Spanien verliert seine Kinder
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