Milliarden-Rückzahlung: Banken lösen sich vom Tropf der EZB

Milliarden-Rückzahlung: Banken lösen sich vom Tropf der EZB

Den Banken in der Euro-Zone geht es wieder besser: Kommende Woche wollen sie 137,2 Milliarden Euro an die EZB zurückzahlen. Das ist deutlich mehr, als Experten erwartet hatten.

Wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag in Frankfurt mitteilte, wollen kommende Woche 278 Institute die erste Gelegenheit nutzen und zusammen 137,2 Milliarden Euro an die EZB zurückzahlen, die sie sich Ende 2011 beim ersten von zwei ultra-langlaufenden Refinanzierungsgeschäften geliehen hatten.

Von Reuters befragte Analysten und Geldmarktexperten hatten damit gerechnet, dass zunächst rund 100 Milliarden an die EZB zurückfließen. Welche Banken das Geld zurückgeben, blieb zunächst unklar. Einige Institute, etwa die Commerzbank, haben bereits angekündigt, wenigstens einen Teil des von ihnen geliehenen Geldes an die EZB zurück zu überweisen.

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Ifo-Index steigt weiter Kommt jetzt die Konjunkturwende?

Der Ifo-Geschäftsklimaindex, der wichtigste Frühindikator für die deutsche Konjunktur, ist im Januar zum dritten Mal in Folge gestiegen. Er legte überraschend deutlich von 102,4 auf 104,2 Punkte zu.

huGO-BildID: 29585518 ARCHIV - Container werden am 19.03.2012 auf dem Container Terminal Altenwerder (CTA) der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) im Hamburger Hafen umgeschlagen. Bankvolkswirte sehen Anzeichen für eine Konjunkturerholung in Deutschland und rechnen mit einem Anstieg des Ifo-Geschäftsklimaindex im Januar. Foto: Christian Charisius/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

Die Institute nutzen die Option, bereits nach einem Jahr das Geld an die Zentralbank zurückzugeben, da mittlerweile mehr und mehr Banken wegen der abflauenden Krise wieder auf anderen Wegen und auch billiger an frische Liquidität kommen. Die EZB hatte im Dezember 2011 und Februar 2012 zusammen rund eine Billion Euro ausgereicht, um Probleme an den Geldmärkten zu lindern.

Während sich die Lage der Institute in den Kernländern der Währungsunion seitdem deutlich gebessert hat, ist es für griechische Banken nach wie vor so gut wie unmöglich auf dem freien Geldmarkt an Mittel zu kommen.

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