Nach Bankenstress-Test: Irland spekuliert auf ESM-Geld

exklusivNach Bankenstress-Test: Irland spekuliert auf ESM-Geld

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Möglicherweise benötigen die irischen Banken neues Kapital

von Yvonne Esterházy

Obwohl Irland bei seinen Vorbereitungen zum Ausstieg aus dem internationalen Hilfsprogramm von EU und IWF gute Fortschritte macht, werden die angeschlagenen Banken des Landes möglicherweise neues Kapital benötigen.

Das könnte der im Herbst anstehende nächste Stresstest ergeben, heißt es nach Angaben der WirtschaftsWoche in Zentralbankkreisen. Grund dafür ist der wachsende Berg an faulen Hypothekenkrediten. Ende Dezember waren knapp zwölf Prozent aller privaten Hypothekenschuldner mehr als 90 Tage mit Zins- und Tilgung im Rückstand; etwa ein Viertel von ihnen sind schon mindestens zwei Jahre mit ihrem Schuldendienst im Verzug. Sollten Irlands Banken, die derzeit mit einer Kernkapitalquote von 10,5 Prozent zu den am besten kapitalisierten Instituten Europas gehören, tatsächlich neue Mittel benötigen, so hofft Irland auf Hilfe aus dem permanenten EU-Rettungsschirm ESM.

In Regierungskreisen wird argumentiert, der irische Steuerzahler habe schon genug Lasten für die Bankenrettung geschultert. Nach dem Platzen der Immobilienblase hat die irische Regierung bereits 64 Milliarden Euro in Irlands Banken gesteckt. Ihre Bemühungen, einen Teil dieser Kosten rückwirkend auf den ESM abzuwälzen scheiterte allerdings bisher am Widerstand Deutschlands, Finnlands und der Niederlande.

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