OECD-Studie: Griechenland braucht eine Revolution

OECD-Studie: Griechenland braucht eine Revolution

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Das Parlamentsgebäude in Athen: Der Staat in Griechenland ist ineffizient, die Behörden kooperieren nicht genügend, die Datenerhebung ist mangelhaft

Pünktlich zum EU-Gipfel veröffentlicht die OECD eine Studie über den Verwaltungsapparat in Griechenland. Das Fazit: Der Staat ist nicht reformierbar - und die Politik orientierungslos.

Neues Futter für die Kritiker Griechenlands: Die OECD hat eine Studie zur Reformfähigkeit des griechischen Staates veröffentlicht. Dafür hat sich die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 14 griechische Ministerien vorgenommen. Das Ergebnis ist niederschmetternd. Schon lange vor der Schuldenkrise, hat der griechische Staat an ineffizienten Strukturen, schlechten Informationsmechanismen und fehlender Koordination gelitten.

Die griechischen Parteien waren sich stets im Klaren über diese Probleme, doch der Beitritt zum Euro reduzierte den Reformdruck, so die OECD. Die Defekte des ineffizienten Staates blieben jedoch.

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Ein Blick auf die Zentralverwaltung: Diese sei der Studie zufolgen nicht nur unfähig ihre Kontrollfunktionen wahrzunehmen, sondern würde dieses Unvermögen auf den gesamten öffentlichen Sektor verbreiten. Der Staat sei zu schwach, um Richtlinien und Maßnahmen zu definieren und durchzusetzen.

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