Öffentlicher Dienst: Streik in Griechenland geht in zweite Runde

Öffentlicher Dienst: Streik in Griechenland geht in zweite Runde

Es geht gegen Sparprogramme und Stellenstreichungen: Angestellte des öffentlichen Dienstes in Griechenland gehen erneut auf die Straße, um gegen Entlassungen zu protestieren.

Unter dem Motto „Dauerkampf gegen die Sparpolitik“ ist der 48-stündige Streik im öffentlichen Dienst Griechenlands am Donnerstag in die zweite Runde gegangen. Von dem Arbeitskampf gegen geplante Massenentlassungen sind vor allem Behörden und die Volksschulen betroffen. Die Gymnasiallehrer streiken schon seit Montag.

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Quelle: dpa

Auch die Ärzte in staatlichen Krankenhäusern nehmen am Ausstand teil. Der Privatsektor ist hingegen nicht betroffen. Für den Abend ist ein Solidaritätskonzert vor dem Sendehaus des früheren Staatsrundfunks ERT geplant.

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Am Mittwoch, dem ersten Streiktag, war es in Athen zu Massenkundgebungen gekommen. Sie verliefen friedlich. Angeheizt wird die Situation jedoch durch die Ermordung eines Rappers aus der antifaschistischen Szene durch einen mutmaßlichen Rechtsradikalen. Der 34-jährige Aktivist Pavlos Fyssas war in der Nacht zum Mittwoch bei Piräus erstochen worden. Am Mittwochabend kam es am Tatort sowie in anderen griechischen Städten zu Auseinandersetzungen zwischen Autonomen und der Polizei. Auch am Donnerstag sind antifaschistische Kundgebungen geplant.

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