Olympia-Management: Dabei sein ist alles

Olympia-Management: Dabei sein ist alles

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Der Wirtschaftsprüfungskonzern KPMG ist einer der vier, die als "Steuermann" für die Olympischen Spiele arbeiten wollen.

von Henning Krumrey

KPMG, Arup, Odgers Berndtson und Menschen für Medien: Ein Dienstleistungs-Quartett will die deutsche Olympia-Bewerbung organisieren.

Es liest sich wie ein Schreibfehler im olympischen Ruderwettbewerb: Vierer als Steuermann. Der Wirtschaftsprüfungskonzern KPMG, das weltweit tätige Planungsbüro Arup und die Personalberatung Odgers Berndtson sind jeweils Branchengrößen. Das Kleeblatt komplettiert die Kommunikationsagentur Menschen für Medien, die für die Münchner Bewerbung um die Winterspiele 2018 im Rennen war und heute unter anderem Aufträge europäischer Institutionen abwickelt.

Das Angebot des Konsortiums: Für den nationalen Sieger baut es aus einer Hand die Organisationsgesellschaft auf, die neben der Stadt auch die umliegenden Bundesländer, der Bund und der Deutsche Olympische Sportbund tragen. „Für die erfolgreiche Planung und Durchführung von Olympischen Spielen ist eine professionelle Mannschaftsaufstellung im Management unabdingbar“, sagt Ewald Manz, Partner und Mitglied der Global Sports Practice bei Odgers Berndtson. Sein Haus würde die Führungsstruktur entwerfen und das Spitzenpersonal suchen. Pannenträchtige regionale und politische Sonderwünsche ließen sich so neutralisieren.

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Kostenüberschreitungen Olympischer Sommerspiele.

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Die Berater von KPMG wollen sich vor allem um Geldbeschaffung, Budgetkontrolle und rechtliche Fragen kümmern. „Deutschland kann beweisen, dass es Großprojekte wie die Olympischen und Paralympischen Spiele nachhaltig finanzieren und fristgerecht umsetzen kann“, wirbt Mathias Oberndörfer, Bereichsvorstand Öffentlicher Sektor von KPMG. „Die Olympischen und Paralympischen Spiele sollen für die Ausrichterstadt zu einem Leuchtturm für Nachhaltigkeit, digitale Innovation und aktive Bürgergesellschaft werden.“ Crowdfunding inklusive.

Olympische Starterfahrung

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Drei der Partner waren schon in London am Start. So hat Arup, dessen Aufstieg mit seiner Beteiligung am Bau des Opernhauses in Sydney und des Centre Pompidou in Paris begann, an der Realisierung des Pekinger Olympiastadions „Nest“ und der Londoner Sportstätten mitgewirkt.

Sein Ziel ist die Verknüpfung von Sportevent und Stadtgestaltung. Odgers Berndtson hat nach Peking und London auch für Rio 2016 die Schlüsselpositionen besetzt und die Organisatoren der Winterspiele in Sotchi und Calgary beraten. Und KPMG hat Sydney und London, Organisationen und Unternehmen sowohl in der Bewerbungsphase als auch bei der Durchführung der Spiele unterstützt – bis hin zur weiteren Nutzung der Einrichtungen.

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