Poste Italiane: Italien bringt staatliche Post an die Börse

Poste Italiane: Italien bringt staatliche Post an die Börse

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Eine Filiale der italienischen Post.

Die italienische Regierung will die staatliche Post an die Börse bringen. Das Unterfangen soll mehrere Milliarden Euro in die Staatskassen spülen.

Italiens Regierung will die staatliche Post an die Börse bringen und damit eine Milliardensumme einnehmen. Der Börsengang der Poste Italiane soll dem Staat bis zu 3,7 Milliarden Euro einbringen, wie das Finanzministerium in Rom mitteilte. Der Staat will so etwas weniger als 40 Prozent der Post privatisieren. Der Ausgabepreis für die Aktien soll zwischen 6,00 und 7,50 Euro liegen.

Die Post würde dabei insgesamt mit bis zu 9,8 Milliarden Euro bewertet. Ein Drittel der zum Verkauf stehenden Aktien soll für Privatanleger vorgesehen sein. Den Angaben zufolge soll der Handel der Aktien an der Mailänder Börse am 12. Oktober starten.

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Die Privatisierung der Post wäre für Italien der größte Börsengang seit 1999, als der Staat einen Anteil am Versorger Enel an den Markt gebracht hatte. Im kommenden Jahr will die Regierung auch die Flugsicherung Enav und das Bahnunternehmen Ferrovie dello Stato in private Hände geben. Regierungschef Matteo Renzi will mit dem eingenommenen Geld den staatlichen Schuldenberg abtragen.

Die Poste Italiane bietet mit rund 142.000 Beschäftigten und mehr als 13.000 Filialen im ganzen Land Post- und Finanzdienstleistungen an. Vor zwei Jahren hatte auch Großbritannien die bis dahin staatliche Royal Mail an die Börse gebracht. Die Aktien der Deutschen Post werden schon seit dem Jahr 2000 an der Börse gehandelt.

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