Rating: Mit Italiens Banken geht es abwärts

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Rating: Mit Italiens Banken geht es abwärts

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Neben der UniCredit Banca hat die Ratingagentur Moody's zwölf weiteren italienische Banken die Bonitätseinstufungen herabgesetzt

Die Ratingagentur Moody's senkt den Daumen über Unicredit, Intesa und elf weitere italienische Banken. Ihr Schicksal hängt davon ab, ob Rom seine Schulden in den Griff kriegt.

Zuletzt waren die Zinsen für italienische Staatsanleihen wieder gestiegen, die Staatsverschuldung des Landes wird für die Regierung im Rom immer teurer. Ein hoher Zinssatz macht die Refinanzierung von Staatsschulden auf Dauer zu teuer. Und weil die hohen Zinsen die Zahlungsfähigkeit des italienischen Staates schwächt, hat die Ratingagentur Moody’s vor wenigen Tagen die Bonitätsnote Italiens herabgestuft.

Was nun in der Nacht zum Dienstag folgte, ist eine logische Konsequenz: Nach der Herabstufung der Kreditwürdigkeit Italiens am vergangenen Freitag (um zwei Stufen von „A3“ auf „Baa2“) hat Moody's auch die Bonitätseinstufungen für italienische Banken gesenkt. Für die Großbanken Unicredit und Intesa SanPaolo sowie fünf weitere italienische Banken ging es gleich um zwei Stufen nach unten, sechs Banken bekamen eine um jeweils eine Stufe niedrigere Note. Der Ausblick für alle betroffenen Banken ist wie der für Italien „negativ“. Konsequent war die Herabstufung der Banken vor allem deshalb, weil diese viel Geld in Staatsanleihen ihrer eigenen Regierung investiert haben. Nimmt die Zahlungsfähigkeit der öffentlichen Hand ab, überträgt sich dies unmittelbar auf den italienischen Bankensektor.

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Italiens zweite Herabstufung

Das Risiko, dass Italien in Schieflage geratenen Banken notfalls nicht finanziell unter die Arme greifen könne, sei ebenfalls gestiegen, hieß es vorige Woche in der Begründung zur Herabstufung Italiens. Es war bereits die zweite Herabstufung innerhalb von fünf Monaten. Im Februar hatte Moody's die Kreditwürdigkeit Italiens gemeinsam mit der Bonität von Portugal und Spanien gesenkt. Als Gründe für den Schritt nannte Moody's damals die Unsicherheit über die Reformen in der Eurozone, zunehmend schwache Wirtschaftsaussichten in Europa und die Auswirkungen dieser Faktoren auf die Märkte.

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