Ratingagentur sagt Wachstum voraus: Standard & Poor's: Frankreich überwindet die Krise

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Ratingagentur sagt Wachstum voraus: Standard & Poor's: Frankreich überwindet die Krise

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Da geht's lang: Frankreichs Präsident Francois Hollande kann sich laut S&P auf Wirtschaftswachstum freuen.

Nach dem Rückfall in die Rezession kommt Frankreich laut einer Prognose von Standard & Poor's in den kommenden Jahren wieder aus der Krise. Die Ratingagentur sagt schon 2014 ein moderates Wachstum voraus.

Der jüngste Länderbericht der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) macht Frankreich leise Hoffnung auf das Ende der Krise. Nach langer Stagnation kann die Volkswirtschaft im kommenden Jahr wieder mit einem moderaten Wachstum rechnen. 0,7 Prozent werden erwartet, die Voraussetzungen für einen starken Aufschwung 2014 seien noch nicht gegeben. Für 2015 werden 1,4 Prozent Wachstum erwartet. Dies berichtet das "Handelsblatt" in seiner Mittwochsausgabe.

Frankreichs Wirtschaft war im zweiten Quartal um 0,5 Prozent gewachsen. Öffentliche Nachfrage und Lageraufbau seien die Hauptgründe hierfür gewesen, sagt S&P. Frankreich werde noch lange nicht zu seinem Potenzial zurückkehren. Positiv bewertet Frankreich-Chefvolkswirt Jean-Michel Six laut "Handelsblatt", dass sich Export und private Nachfrage stabilisiert hätten. Frankreich habe in diesem Jahr zumindest keine Marktanteile mehr verloren und die Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu Deutschland habe sich leicht verbessert: Wegen des Lohnzuwachses in Deutschland sei der Abstand bei den Lohnstückkosten geschrumpft.

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Als eines der gravierendsten Probleme Frankreichs sieht S&P, dass die Steuerlast im kommenden Jahr weiter zunehmen werde: auf mehr als 13 Milliarden Euro summiere sich die zusätzliche Belastung der Privathaushalte 2014. Die Steuerpolitik bewertet die Ratingagentur als das größte Risiko für alle wirtschaftlichen Akteure.

Die Stimmung in der französischen Industrie hat sich derweil im Oktober aufgehellt. Das Barometer für das Geschäftsklima stieg um einen Zähler auf 98 Punkte, teilte das Statistikamt Insee am Mittwoch zu seiner monatlichen Unternehmensumfrage mit. Das Barometer verharrt aber weiter unter seinem langfristigen Durchschnitt von 100 Punkten. Auch in der Baubranche hellte sich die Stimmung auf, während sie sich im Einzelhandel und bei den Dienstleistern leicht eintrübte.

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