Rettungspaket: SPD wettert - und stimmt doch zu

Rettungspaket: "Mit der ganzen Retterei muss jetzt mal Schluss sein"

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Der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) übte heftige Kritik an der Bundesregierung.

SPD wettert - und stimmt doch zu

Heftige Kritik an dem Kurs der Bundesregierung übte die SPD. Fast zwei Jahre nach der Verabschiedung des ersten Hilfspakets für Athen im Mai 2010 stehe man „exakt am selben Punkt wie vor zwei Jahren“, sagte der Ex-Finanzminister Peer Steibrück. Das erste Programm sei „auf ganzer Linie gescheitert“ und daran trage die Bundesregierung ein „gerüttelt Maß an Mitschuld“, kritisierte Steinbrück. Das Krisenmanagement der Regierung laufe immer nach dem Motto: „zu spät, zu wenig und vor allem zu ungefähr“.

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Steinbrück kündigte an, seine Fraktion werde dem zweiten Hilfspaket dennoch zustimmen. Das entspreche dem wirtschaftlichen und dem politischen Interesse Deutschlands. Außerdem gehe es „um das Ganze“, also um Europa insgesamt. Zugleich kritisierte der SPD-Politiker aber, das neue Paket sei „auf sehr dünnes Eis gesetzt“. Viele Details seien unklar, die Informationen seien „sehr, sehr lückenhaft“. Zudem werde Athen vermutlich deutlich länger öffentliche Unterstützung brauchen, als die Bundesregierung Glauben machen wolle. (mit dpa/ dapd)

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