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Kommentare zu: Griechenland wählt den Tod auf Raten

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23 Kommentare
  • 17.06.2012, 21:08 UhrCharles

    Am 28.Oktober 1940 schrieb der griechische Ministerpresident Metaxa an Mussolini, der GR ausplündern wollte, nur ein Wort : "Nein" (Ochi). Der Ochi-Tag wird seitdem gefeiert. Nun ist es Zeit, in der EU "Ochi" zu sagen, nicht erst am 28.Oktober.

    • 18.06.2012, 12:27 Uhrhajohans

      Ich hoffe demnaechst schreibt Frau Merkel an die griechische Regierung
      die Deutschland auspluendern moechte, nur 1 Wort "Nein"!

  • 17.06.2012, 21:13 UhrMartin28a

    Ich sehe das nicbt so negativ.
    Samaras hat Wirtdchaft studiert, und ich denke er wird es irgendwie schaffen, Unternehmen mit Hilfe der EU und einer Verbesserung der Verwaltung und Steuersenkungen zu erreichen.

  • 17.06.2012, 23:39 Uhrratlos

    Der Fiskalpakt ist auch für Deutschland ein Tod auf Raten. Der vielbeachtete Artikel von Heiko Schrang http://www.macht-steuert-wissen.de/artikel/140/der-29062012-wird-das-leben-aller-deutschen-grundlegend-vera.php legt deutlich dar, dass die Fiskalunion die Handschellen der EU sind.

  • 17.06.2012, 23:47 UhrGameover

    Die Griechen haben ihren "Tod auf Raten" selbst gewählt.
    Wir Deutschen bekommen unseren "Tod auf Raten" von den eigenen Politikern
    verordnet.

    Die PIIGS haben laut Prof. Hankel geschätze 8 - 10 Bio Euro Schulden in den letzten 12 Jahren angehäuft!
    Deutschland hat selbst 7 Bio Eur Schulden.
    Aber unsere Politiker geben weiterhin Bürgschaften und Garantien ab.

    Mit dem ESM werden wir auf Dauer versklavt - von den eigenen Politikern zum Erhalt ihrer Allmachtsphantasien.

    Sonst noch Fragen?

  • 18.06.2012, 00:09 UhrMaNic22

    Guter Artikel. Während manche Zeitungen wie die Süddeutsche den Wahlausgang feiern und von der politischen Union träumen, wird hier deutlich, dass das wirtschaftliche Desaster namens Griechenland nicht im Euro bleiben wird - es wird aber lange genug bleiben uns noch mehr kosten zu können.

    Es ist wirklich eine hoffnungslose Lage in die sich Deutschland geritten hat. Dass man selbst nicht mal dazu befähigt ist klipp und klar zu sagen: "Dies ist unser Geld, wir lassen uns nicht mit in den Abgrund ziehen!"
    Was ist das für ein Europa. Wir erzittern vor keiner Armee, vor keiner Wirtschaftsmacht, nein wir sind sogar selbst die Wirtschaftsmacht und doch sind wir hilflos und lassen uns ausnehmen für eine europäische Idee, die nachhaltiger kaum sein könnte: Transferunion.

  • 18.06.2012, 01:21 UhrEinBuerger

    Es ist ein eigenartiges Gefühl – wenn man die Geschichte der letzten 100 Jahre betrachtet, denk man soviel Expansions-Wahnsinn kann doch nicht so viele Leute befallen haben, dass sie nicht bemerkt haben wie sie das Volk ins Unglück stürzen.

    Aber jetzt wiederholt sich auf unglaubliche Weise das Drama: Eine deutsche Parteien-"Elite" sah damals und sieht heute das Schicksal der Leute nur als Figuren für ihre visionären Sandkastenspiele. Dabei ist das Ende genauso klar wie bei den Beispielen aus der Geschichte.

    Für die europäischen "Freunde" sieht die Sache natürlich anders aus, hier gilt es vor dem unausweichlichen crash noch möglichst viel aus Deutschland herauszuholen.

    Übrigens: Immer wird angeführt Kohl sei an der Euro-Einführung unschuldig da Mitterand den Euro zur Bedingung für die Wiedervereinigung gemacht hat. ABER Frankreich hätte niemals als einziges Land die Wiedervereinigung auf Dauer verhindern können. Daher: Kohl war selbst Euro-wahnsinnig oder einfach ein mieser Politiker

    • 18.06.2012, 10:26 UhrLilly

      Kohl war ein politischer Romantiker, wie treffend in der ZDF-Dokumentation "Die Griechenland-Lüge" auf den Punkt gebracht.

  • 18.06.2012, 08:17 UhrNovaris

    Ein Fehler kann nicht durch Fehler geheilt werden.
    Der grundsätzliche Fehler war die Einführung des EURO o h n e gemeinsame Finanz- und Wirtschaftspolitik; gegen alle Warnungen.
    Dieser Fehler sollte durch den Maastricht-Vertrag und die No-Bail-out-Klausel in den EU-Veträgen ansatzweise kompensiert werden.
    Die deutsche Politik beging den nächsten Fehler, die
    abgeschlossenen Verträge nicht einzuhalten bzw. auf deren Einhaltung zu bestehen.
    Daraus ergaben und ergeben sich nun zwingend die weiteren Fehler wie die Aufnahme Griechenlands in die EURO-Zone (Befürwortet durch Schröder,Fischer,Eichel und gegen die Warnungen der Bundesbank) Garantien, Bürgschaften, Rettungspakete, ESM etc.etc.
    Diese politischen Fehler werden Deutschland letztendlich in eine Schuldenunion + Länderfinanzausgleich zwingen oder schärfer, Deutschland wurde durch die Politik verraten und verkauft !!

  • 18.06.2012, 08:21 Uhrberkmann

    Die Euro-Retter freuen sich, weil sie weiter das Geld der Steuerzahler verschleudern und Blankoschecks ausstellen können, und das Volk schaut weiter tatenlos zu.
    Und kein Problem ist gelöst.
    Irgendwie scheint es, dass alles noch viel schlimmer werden muss, bevor es besser wird.
    Anscheinend hat dieser Kontinent beschlossen, gemeinsam bankrott zu gehen.

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