Schottland: Sturgeon will staatliche Investitionsbank aufbauen

Schottland: Sturgeon will staatliche Investitionsbank aufbauen

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Schottlands Ministerpräsidentin Nicola Sturgeon möchte ihr Land vor möglichen Brexit-Auswirkungen schützen.

Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon möchte eine staatliche Investitionsbank gründen, die Rechte des Landes nach dem Brexit schützen und Gehälter im öffentlichen Dienst erhöhen.

Schottland will mit der Schaffung einer staatlichen Investitionsbank die Konjunktur ankurbeln. Regierungschefin Nicola Sturgeon sagte am Dienstag, damit sollten Investitionen gesteigert werden. Zudem solle im öffentlichen Dienst die seit 2013 geltende Begrenzung bei Gehaltserhöhungen abgeschafft werden. Ab kommenden Jahr solle das Einkommen an die Inflation gekoppelt werden. Derzeit werden die Löhne für Staatsbedienstete jährlich um nur ein Prozent erhöht. Außerdem stellte Sturgeon mehr Geld für Bildung in Aussicht. Benzin- und Dieselautos sollen ab 2032 verboten werden und damit acht Jahre früher als in Großbritannien.

Die Regierungschefin will sich nach eigenen Worten auch dafür einsetzen, besondere Rechte Schottlands nach dem Ausstieg Großbritanniens aus der Europäischen Union (Brexit) zu schützen. Das betrifft die Bereiche Steuern, Gesundheit, Bildung und Verkehr. Ende Juni hatte Sturgeon ihre Pläne für ein zweites Unabhängigkeitsreferendum verschoben, bis Details zu den Bedingungen des Brexits bekannt sind. Sturgeons schottische Nationalisten hatten bei der britischen Parlamentswahl im Juni Sitze verloren.

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