Schuldenkrise: Bundesbank erwartet neues Hilfspaket für Griechenland

Schuldenkrise: Bundesbank erwartet neues Hilfspaket für Griechenland

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Die Bundesbank geht fest davon aus, Griechenland spätestens 2014 mit neuen Hilfsgeldern versorgen zu müssen.

Die Bundesbank geht nicht davon aus, dass Griechenland sich aus eigener Kraft aus der Krise retten kann. Spätestens 2014 werde man den Hellenen ein neues Hilfspaket schnüren müssen.

Die Bundesbank rechnet einem Magazinbericht zufolge mit einem neuen Hilfspaket für Griechenland nach der Bundestagswahl. "Der Spiegel" berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, das gehe aus einer Stellungnahme der Bundesbank für das Bundfinanzministerium und den Internationalen Währungsfonds (IWF) hervor. Darin heiße es, die Europäer müssten spätestens Anfang 2014 "wohl in jedem Fall ein neues Kreditprogramm mit Griechenland beschließen".

Zugleich kritisierten die Notenbank-Experten die jüngste Kredittranche für das krisengebeutelte Euro-Land sowie die davor erfolgte Prüfung durch die Geldgeber-Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und IWF. Dies dürfte "politischen Zwängen geschuldet sein", werden die Bundesbanker zitiert. Die Risiken des Rettungsprogramms beurteilen sie demnach als weiter "außergewöhnlich hoch" und kritisieren die Politik der griechischen Regierung als "kaum zufriedenstellend". An deren Reformfähigkeit bestünden "erhebliche Zweifel".

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Der frühere EZB-Forschungsdirektor Marcel Fratzscher, der inzwischen das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) leitet, erwartet früheren Worten zufolge eine Umschuldung zur Entlastung Griechenlands. Die Bundesregierung hatte zuletzt ihr Nein zu einem zweiten Schuldenschnitt mehrfach bekräftigt.

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