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Schuldenkrise: IW-Chef Hüther glaubt an Euro-Zukunft

von Bert Losse, Malte Fischer, Konrad Handschuch und Anne Kunz

Die Krise der Europäischen Währungsunion wird sich laut Michael Hüther, dem Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln, im kommenden Jahr entschärfen. Er ist sicher: „Den Euro haben wir auch in fünf Jahren noch.

Michael Hüther Quelle: dapd
Michael Hüther Quelle: dapd

„2012 wird ein Jahr der Entspannung. Ich gehe davon aus, dass die neuen Regierungen in Griechenland, Portugal, Italien und Spanien ihre Hausaufgaben machen – und somit die gesamte Währungsunion festigen“, sagte der Ökonom der WirtschaftsWoche. Die jüngsten EU-Gipfelbeschlüsse seien „ein starkes Signal“. „Dass die Staatshaushalte künftig von Brüssel überwacht werden, ist im Vergleich zur bisherigen Qualität der europäischen Fiskalintegration ein qualitativer Sprung.“ Hüther ist sicher: „Den Euro haben wir auch in fünf Jahren noch".

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Konjunkturell sei die Lage 2012 für Deutschland zwar schwierig. „Es gibt aber keinen Absturz wie 2009“, so Hüther in der WirtschaftsWoche. Die Gefahr einer Kreditklemme sieht der Ökonom nicht, viele Unternehmen könnten Investitionen aus eigener Tasche bezahlen. „Die Eigenkapitalquote der Unternehmen liegt im Schnitt bei rund 30 Prozent, das ist deutlich über dem EU-Schnitt. Viele Betriebe haben sich seit 2009 vorsorglich mit Liquidität vollgesogen.“

2 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 27.12.2011, 18:39 UhrAnonymer Benutzer: mathias

    @Wegweiser,
    Hüther ist ein Darmgänger! Und für solche Aussagen gut bezahlt.

    Wen meinen Sie mit "WIR"
    Politische Instabilität,bedutet KRIEG !!!
    Souverenitätsvelust der 26 Länder zu Gunsten deutscher Vorherschaft

    Sie sind dümmer als die Politiker,die Wulff im Amt halten wollen.

  • 24.12.2011, 22:23 UhrAnonymer Benutzer: Wegweiser

    Dies dürften die kommunalen Kämmerer, die Bürgermeister und Stadt-, Gemeinden- und Kreisverwaltungen völlig anders einschätzen.

    Sollten wir also den Euro in den nächsten Jahre als stabile und glaubwürdige Währung behalten wollen, müssen radikale Änderungen innerhalb der Währungszone vorgenommen werden. In erster Linie müssten die heutigen Problemländer erheblich mehr an Wettbewerbsfähigkeiten gewinnen, d. h. radikaler Umbau dieser Staaten auf Kosten der politischen Stabilität. Für uns bedeutete dies einen erheblichen Souveränitätsverlust bezüglich der eigenen Gesetzgebungsmöglichkeiten. Insbesondere die des Bugdetrechtes und der eigenen Hoheit bezüglich der Steuererhebung und -gestaltungen.

    Auf die deutscher Steuerzahler, Sparer, Anleger und Staatsbürger dürften sicherlich dann noch eine Vielzahl weitere finanzieller Belastungen und sogenannten "Reformen" zukommen, um die strukturellen Leistungs- und Zahlungsbilanzrisiken auszugleichen. Die Inanspruchnahmen durch eventeulle Ausfallrisiken bei der EZB (Staatsanleiheaufkäufe, Target 2) sind dabei überhaupt noch nicht berücksichtigt. Ebenso die möglichen Inanspruchnahmen bei eventuellen Kreditausfällen durch den EFSF und den ESM. Die private Verschuldungsquoten von Haushalten und Unternehmen (Ausfallrisiken für die Kreditgeber bei schlechter konjunktureller Entwicklung) werden überhaupt nicht berücksichtigt. Siehe Spanien und Irland.

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