Schuldenkrise: Kampf um die Billionen

Schuldenkrise: Kampf um die Billionen

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In Brüssel wird es heute spannend

Heute geht es in Brüssel um was: Die Euro-Finanzminister müssen sich einigen, wie der EFSF-Hebel funktionieren soll. Bekommen Krisenstaaten eine, zwei oder noch mehr Billionen?

Sicher ist: Taumelnde Schuldenstaaten können ab Januar mindestens 750 Milliarden Euro Garantien bekommen. Die Regierungschefs der Eurozone wie auch Finanzexperten sind sich jedoch einig, dass die Pleitestaaten deutlich mehr brauchen werden. Das Geld für den Hebel müsste von privaten Investoren kommen. Das bedeutet, die EU wird bei Investmentfonds und Banken Klinken putzen müssen. An wie viele Türen sie klopfen werden, ist noch offen. Darüber wird heute Abend in Brüssel entschieden.
Die Süddeutsche Zeitung spekuliert, dass der EFSF deutlich nach oben gehebelt wird und Italien als erstes in den Genuss der Kredite kommen könnte. Jedenfalls soll die Situation des Landes bei den Gesprächen der Finanzminister eine Rolle spielen. Jean-Claude Juncker, Chef der Euro-Gruppe, will sich Italiens neuen Premier, Mario Monti, jedenfalls vor dem offiziellen Beginn des Treffens zur Brust nehmen und mit ihm über die italienischen Staatsfinanzen sprechen.


Die Finanzminister entscheiden heute - außer über die Höhe - auch über die Instrumente des Hebels. Die Frage ist, ob es nur um Kreditvergabe geht, oder ob der neue Rettungsschirm auch Banken stützen und Staatsanleihen verschuldeter Euroländer aufkaufen darf. Außerdem steht zur Debatte, ob Länder quasi vorbeugend Kredite beantragen können, bevor es richtig ernst wird. So ein Kandidat könnte Italien sein.

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