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29.11.2011

Schuldenkrise: Notenbanken im Kaufrausch

Die Rufe nach der Europäischen Zentralbank werden in der Schuldenkrise immer lauter. Prominente Ökonomen fordern die Währungshüter auf, mit massiven Anleihenläufen die Renditen der Euroländer zu stabilisieren. International ist dies eine gängige Praxis.

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Eine Ein-Euro-Münze und ein Schweizer Franken Quelle: dpa
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Schweizer Notenbank
Auf 1,20 Franken zum Euro wollen die Eidgenossen seit September dieses Jahres den Wechselkurs ihrer Währung stabilisieren und kündigten an, dies mit aller Konsequenz durchzusetzen. Sie sind dafür bereit, uneingeschränkt Devisen zu kaufen. Ohne die Stützungskäufe würde der Franken aufwerten und die Wirtschaft in die Rezession treiben. Grundsätzlich ist die Feuerkraft einer Notenbank unbegrenzt. Dennoch bezweifeln Ökonomen, ob es der Schweiz bei einer weiteren Eskalation der Euro-Krise gelingt, den Wechselkurs wirksam zu verteidigen.

Bild: dpa
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