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Kommentare zu: Pause bei der Rettung Griechenlands

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7 Kommentare
  • 22.09.2012, 12:11 UhrPinin

    "Die Chefs der Krisenländer fordern derweil den Erhalt der Eurozone."

    Die Übersetzung:
    Schnell Geld her oder wir machen euer Lieblingsspielzeug Euro kaputt, und damit gehen alle euren schöne Pöstchen den Bach runter.

  • 22.09.2012, 12:11 UhrJAN

    Meine Sicht der Dinge

    Langsam wird öffentlich gemacht, was niemals für die breite Öffentlichkeit bestimmt war.
    Griechenland kann nur dann Mitglied der Eurozone bleiben, wenn das Land dauerhaft von der Eurozone finanziert wird. Dieses bedeutet, daß die Defizite des griechischen Haushalts dauerhaft übernommen werden müssen.
    Gleichzeitig wird es unbegrenzte Mittel für den griechischen Kapitalmarkt geben. Keine Bankenrettung, sondern unbegrenzte Finanzierung des Bankensektors!
    Es gab einmal ca. 4,3 Mio. Arbeitsplätze in Griechenland. Mittlerweile sind ca. 1,2 Mio. Arbeitsplätze dauerhaft vernichtet worden.
    Um die Arbeitslosigkeit hier zu reduzieren, müßten also neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Dieses kann jedoch nur gelingen, bei einem dauerhaften Wirtschaftswachstum von über 4 % jährlich. Also reine Utopie! Im "Öffentlichen Dienst" gibt es zur Zeit ca. 1,1 Mio. Beschäftigte. Die restlichen 2 Mio. Arbeitsplätze finden Sie in der "Gewerblichen Wirtschaft".
    Und von diesen 2 Mio. gewerblich Beschäftigten, inkl. ihrer Arbeitgeber, muß sich der "Griechische Staat" auf Dauer finanzieren.
    Diese Rechnung wird und kann niemals aufgehen!
    Finanziell ist dieser Staat nur zu retten, wenn die Anderen ständig bereit sind, Alimente zu zahlen, und zwar in unbegrenzter Höhe.
    Dieses sind leider Fakten, und kein Schreckgespenst!

    Gruß,
    JAN

  • 22.09.2012, 12:45 Uhrmathias

    Die Währungsunion kann NICHT überleben.

    Dazu fehlt die EU- Einigkeit, das wiederum mit Souveränen Staaten
    nicht stattfinden kann.

    Folglich läuft alles auf die amerikanische Entstehung zurück

    NORDSTAATEN gegen SÜDSTAATEN = KRIEG
    Ein Deutscher wird NIE Grieche oder Italiener oder Bosnier oder
    Pole u.s.w.!!!!
    Also werden viele Völker, wie die Indianer einfach ausgelöscht!!!!

    EIN VIELVÖLKERSTAAT kann NIE demokratisch regiert werden, sondern
    nur DIKTATORISCH

  • 22.09.2012, 14:34 UhrMargrit

    die "unabdingbare Notwendigkeit" zum Erhalt der Eurozone sowie zur Stabilisierung der Märkte.
    -----------------------

    So, so. Das heißt ja nichts anderes, als nur, wenn es die Eurozone bleibt, Deutschland weiter ausgemolken werden kann.
    Aber die Herren sollten auch eines bedenken. Eine Kuh ist ja auch mal leergemolken und was dann?
    Wir dann ei bißchen Krieg gespielt?

  • 23.09.2012, 04:04 UhrEinBuerger

    Alles nur heiße Luft.

    Solange es keine vollautomatischen harten Konsequenzen für Fehlverhalten gibt wird es immer wieder Parasitentum zu Lasten anderer geben, aber genau dies werden die Betreffenden in der üblichen EU-Hinterzimmer-Kungelei immer verhindern.

    Ist übrigens genauso wie im Leben einzelner Bürger - hier weiß jeder dass an diesem Automatismus kein Weg vorbei führt, aber im Großen wirds geleugnet.

  • 23.09.2012, 11:07 UhrWegweiser

    Das eigentlich Grundproblem bei der Eurozone bestand von Anfang an darin, dass ökonomisch, politisch und auch technologisch entwickelte Länder in einer Währung zusammengefasst worden sind. Gerade, wenn man sich die Entwicklungen der nationalen Leistungsbilanzsalden näher anschaut, so kann man leicht die gefährlichen und erheblichen Fehlentwicklungen erkennen. Ein weiterer Parameter sind die gigantischen Target 2 Salden und auch die Nutzung des ELA-Mechanismus.

    Durch die Euroeinführung sind der deutschen Volkswirtschaft, insbesondere aber den Menschen, ein erheblicher materieller und gesellschaftspolitischer Schaden entstanden.

    Target 2 ohne Limit, ELA ohne Kontrolle, LTRO ohne ausreichende Besicherung, EFSF, ESM, die EZB-Politik können wir nicht mehr beeinflussen.

    Diese Währungsunion hat alle ihre Zielvorgaben, Erwarten und auch Zielsetzungen völlig verfehlt. Ein mehr als Divergenz, ein mehr an politischem Dissenz, die ökonomischen und auch politischen Gegensätze verstärken sich von Woche zu Woche.

    Verschuldungen, Kapitalflucht, Inflationierung und Kapitalverkehrskontrollen sind die möglichen Währungsszenarien.

    • 23.09.2012, 12:18 Uhrmathias

      @Wegweiser
      Soll ich Ihr Satz so lesen?
      "unterschiedlich entwickelte Länder in eine Währung......" ?

      DAnn haben Sie ein DENKFEHLER, denn das ist NICHT das HAUPTPROBLEM

      Im Gegenteil, Ihre Denkweise, was langsam in D geltendes Recht
      auf Basis Demokratie und Rechtsstaat zu Gunsten einer
      INTERESSENSGEMEINSCHAFT aufgegeben wird.Zweck heiligt die Mittel.

      Diese Währungsunion hat bestimmt nicht für alle die Zielvorgaben
      verfehlt.
      Was die INTERESSENSGEMEINSCHAFT bestätigt.

      Was EUROPA ausmacht, ist gerade die Völkervielfalt mit unterschiedl.
      Entwicklung und Zielsetzungen, das gerade ein paar IRREN vesuchen
      kaputtzumachen.

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