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Kommentare zu: Stoppt die Euro-Katastrophe!

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31 Kommentare
  • 29.07.2012, 10:20 UhrBlickensdoerfer

    "Rettungsaktion für den Euro" durch EZB" - "entschlossen, alles zu tun, um die Euro-Zone zu schützen." "Das große Gelddrucken . . . kann also beginnen."
    Alles also nach der Ideologie: "Fällt der Euro, fällt Europa".
    Zwar: Je größer die Menge Euro, die international als Zahlungsmittel fungiert, um so geringer die akute Gefahr, dass er "fällt".
    Doch: Jedes einzelne Euro-Land wird allein dadurch im globalen Konkurrenzkampf um den Verkauf von Gütern und Leistungen nicht bestehen. Ebenso wenig jedes Land mit einer eigenen Währung, wenn es mit dem Verkauf seiner Güter und Leistungen, einschließlich mit dem Kauf notwendiger Importe von Gütern und Leistungen aus Erlösen seiner Exporte, kein gesamtwirtschaftliches Gleichgewicht erreicht / erreichen kann.
    Auf Dauer kann nicht jedes Euro-Land die "Wettbewerbsfähigkeit" seiner "Realwirtschaft" erreichen/ sichern, sondern nur, wenn ihre Wirtschaften zu einer für deren "Wettbewerbsfähigkeit" gestalteten "arbeitsteiligen Realwirtschaft" mit einer Währung (Euro)gehören, also zu einer Wirtschaft einer Region von (Euro-)Ländern, die als Europa bezeichnet werden könnte.
    Deshalb: Es ist nicht die "Euro-Katastrophe" zu stoppen, sondern der weitere Verlust der "Wettbewerbsfähikeit" der "Realwirtschaft" der Euro-Länder, der einer "Euro-Rettung" für jedes Euro-Land immer mehr geopferten "Wettbewerbsfähigkeit" von Europa.
    Deshalb: Fällt Europa, fällt der Euro!

  • 29.07.2012, 10:23 UhrSteigenberger

    Herr Fischer zeigt deutlich die Konsequenzen für uns :

    - Der hier erarbeitete Wohlstand fliesst nach Südeuropa um dort
    den ungerechtfertig überhöhten Konsum zu finanzieren,

    - bei dauerhafter Fortschreibung der Rettungsschirme u. Anleihen-
    käufe durch die EZB verlagert sich das Verlustrisiko einseitig
    nach Norden; Proff. Sinn Ifo-Institut hat errechnet, dass allein
    die Bankpassiva Südeuropas bei 9000 Milliarden Eu. liegen, wenn
    die auf uns übergewälzt werden, werden wir von dieser Masse er-
    drückt.

    Der Grund warum die Merkel-Regierung dieses Spiel weiter mitmacht
    ist ihre Hörigkeit gegenüber den kurzfristigen Interessen der Banken u. der Exportindustrie, die beide hohe Ausfallrisiken bei
    einer Änderung des Status-Quo befürchten müssen, aber mit dem
    "Weiter-so" den hiesigen Wohlstand unterminieren u. gegen die
    Interessen der Bürger handeln!

    Immer nur das Schielen auf Frankreich, welches ja der Partner der
    verschuldeten Südländer ist bringt für die Wahrung der deutschen
    Interessen nichts mehr - eine Allianz mit Nord u. Nordosteuropa ist
    nötig, denn sowohl die Finnen, Niederländer u. Österreicher als auch das Baltikum, Polen u. die Tschechei/-Slowakei wirtschaften solide u. würden zusammen mit Deutschland einen Währungsraum von
    ca. 159 Mio. Einwohnern bilden, da können wir gut auf die "ewigen"
    Almosenempfänger in Südeuropa verzichten !

    Übrigens von den Dimensionen her sind die Target2-Verbindlichkeiten
    der Südländer(ca. 700 Milliarden Eu.) weitaus schlimmer als zu Marktpreisen! von der EZB erworbene Staatsanleihen über 200 Mia. Eu.
    Ganz gefährlich im Eurosystem ist die Elac-Notfallfazilität, damit hat Griechenland schon ca. 70 Milliarden Eu. gedruckt, auch Spanien
    u. Co. schielen nach dieser Fazilität, die einen wahren Inflationstzunami gen Norden in Gang setzen würden.

    Fazit: schon in der Konstruktion des Euros u. der EZB war der Wurm
    drin , die damaligen Verhandler hiessen KOHL + WAIGEL !

    • 29.07.2012, 12:08 UhrNovaris

      @Steigenberger,
      "Fazit: schon in der Konstruktion des Euros u. der EZB war der Wurm
      drin , die damaligen Verhandler hiessen KOHL + WAIGEL !"

      Es ergeben sich hier viele Fragen.
      An der deutschen "Einigung" waren Kohl, Waigel und Schäuble maßgeblich beteiligt.
      Die Aufgabe der DM und die Einführung des EURO war der Preis für die Zustimmung Frankreichs zur Einigung --- und da gibt es die Antwort auf die Frage, die Franz-Josef Wagner, "Berliner Bild-Zeitung" am 14. September 2000 Michael Gorbatschow stellte :
      "Herr Gorbatschow, gibt es da ein Geheimnis der deutschen Einheit, das wir nicht kennen?" Antwort Gorbatschows :"JA" !!
      ----- und die Aussage von Schäuble in der "Welt" :
      "Deutschland ist nicht souverän"
      Das ist wohl zutreffend; denn auch nach dem 2+4-Vertrag hat der Art. 1 des 9. Teils des Überleitungsvertrages weiterhin Gültigkeit der da zu Beginn lautet :
      "Vorbehaltlich der Bestimmungen einer Friedensregelung mit
      D e u t s c h l a n d dürfen deutsche Staatsangehörige, die der HerrschaftsGEWALT der B u n d e s r e p u b l i k unterliegen
      ..................
      Frage : Wer oder was ist die Bundesrepublik ??
      Deutschland und deutsche Staatsangehörige sind exact benannt !! ---- und damit stellt sich die weitere Frage :
      Welchen Handlungsspiel hat Deutschland in der EURO-Krise, einem Deutschland, dem bisher ein Friedensvertrag verweigert wird und nur einen Waffenstillstand mit seinen (ehemaligen) Kriegsgegnern hat ?? (Weiterhin Feindstaat nach den Art. 53/107 der UN-Charta)
      Sämtliche Lösungsvorschläge zur EURO-Krise setzen die Souveränität Deutschlands voraus ---- aber Deutschland ist n i c h t
      souverän !! (s.a. Schäuble) und daran knüpft die weitere Frage an :
      Kann eine B u n d e s r e p u b l i k überhaupt das rechtsfähige aber bisher nicht handlungsfähige Deutschland mit angeblich völkerrechtlich rechtswirksamen Verträgen, wie ESM etc.etc., binden ??
      Es ist an der Zeit, das Geheimnis um die deutsche "Einigung" zu lüften.





    • 30.07.2012, 10:12 Uhrmuchugo

      Sehr Interessant. Je mehr man sich mit 2+4 und anderen Verträgen beschäftigt, um so merkwürdiger wird es.

      Wird die BRD nach Handelsrecht geführt ?
      Immer noch unter Verwaltung der Siegermäcnhte und Verlängerung des Besatzungsstatutes lt Haager Landkriegsordnung mit 2+4 ?
      Warum ist diese Land (BRD oder/und Deutschland) bis heute nicht voll souverän ? Siehe Ausspruch des Herrn Schäuble.


      Viele Interessante Dinge die ev die Handlungen unserer "Regierung" erklären.

    • 30.07.2012, 14:40 Uhrschneeleo

      @Steigenberger

      Sehr gute Einschätzung, besonders

      "Immer nur das Schielen auf Frankreich, welches ja der Partner der
      verschuldeten Südländer ist bringt für die Wahrung der deutschen
      Interessen nichts mehr - eine Allianz mit Nord u. Nordosteuropa ist
      nötig, denn sowohl die Finnen, Niederländer u. Österreicher als auch das Baltikum, Polen u. die Tschechei/-Slowakei wirtschaften solide u. würden zusammen mit Deutschland einen Währungsraum von
      ca. 159 Mio. Einwohnern bilden..."

      teilt auch die Sichtweise von HO Henkel (Nord-/Süd-Euro).

    • 30.07.2012, 15:32 Uhrschneeleo

      Die Nordeuro-Zone würde jetzt schon auf 137 Mio Einwohner kommen.

      Treten EU-Länder wie Polen, Dänemark, Schweden und Tschechien aufgrund der stabileren Rahmenbedingungen bei, hätte man annähernd 200 Mio.

  • 29.07.2012, 10:58 Uhrmathias

    Der Deutsche und sein NICHT vorhandenes Hirn.

    Die Mehrheit will in Europa ein "Garten Eden" schaffen

    der deutsche will sein Beitrag nur dann leisten, wenn er Eigentums-
    rechte am "Garten Eden" erhält.

    IMMER WIEDER DAS SELBE MIT DIESEN DEUTSCHEN:ANDERE BEHERSCHEN WOLLEN

    • 29.07.2012, 11:34 UhrThomas

      Immer wieder das selbe mit den Anderen: die Deutschen ausplündern wollen !

    • 29.07.2012, 11:48 UhrGast

      Selbsterkenntniss ist der erste Schritt....
      Es besteht Hoffnung fuer Sie, werter Forist.

  • 29.07.2012, 11:51 UhrEinBuerger

    Die Investoren trauen dem ClubMed nicht - niemand traut denen.

    Und je höher die Rettungswälle und je größer die EZM-Bazookas werden, desto größer wird das Mißtrauen sein, dass die Pleiteländer es alleine jemals schaffen werden bzw. wollen.

    Aber der Plan der Euro-Phantasten ist in Wirklichkeit:
    Die Investoren sollen auch nicht den Pleiteländern vertrauen, sondern darauf dass die totale Transferunion für alle Gelder bürgt.

    Dieser Plan wird die Investoren aber auch nicht zurückbringen, denn dann sind eben alle - inclusive Deutschland - sehr schnell völlig pleite.

    UND DAS FINALE ERGEBNIS:

    - Es gibt keine Investoren von außerhalb des Euro-Raumes mehr, nur noch Zwangs-Investoren wie Versicherungen von innerhalb des Euros.

    - Alle Gelder werden zentral von der Brüssel-Diktatur verwaltet.

    - Eine Staatsform wie die Ex-UdSSR ist endlich implementiert worden.

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