Schuldenstand: Die Eurozone verschuldet sich immer mehr

Schuldenstand: Die Eurozone verschuldet sich immer mehr

Die Länder der Eurozone rutschen immer tiefe in die Miesen. Besonders die südeuropäischen Länder türmen Schulden weit jenseits des Maastrichter Vertrages an.

Die schwache Wirtschaftsentwicklung hat den Schuldenstand in den 17 Ländern der Eurozone in den ersten drei Monaten des Jahres merklich ansteigen lassen. Er belief sich Ende des ersten Quartals auf 88,2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP), nachdem er am Jahresende noch bei 87,3 Prozent gelegen hatte, wie die Statistikbehörde Eurostat am Montag mitteilte. Laut dem Vertrag von Maastricht ist lediglich ein Schuldenstand von 60 Prozent des BIP erlaubt.

Stärkster Schuldenrückgang bei Griechenland

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Durch seinen Schuldenschnitt gelang dem Euro-Krisenland Griechenland allerdings der stärkste Rückgang. Dank des im März abgewickelten teilweisen Schuldenerlasses sank der Schuldenberg Athens im ersten Quartal um 33 Prozentpunkte. Die beiden weiteren Sorgenkinder Portugal (plus 3,8 Prozent) und Spanien (plus 3,7 Prozent) verbuchten hingegen die stärksten Zuwächse. Die unterm Strich höchsten Schuldenstände hatten Griechenland (132,4 Prozent), Italien (123,3 Prozent), Portugal (111,7 Prozent) und Irland (108,5 Prozent).

Estland hat niedrigsten Schuldenstand

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Lediglich Krisenland Spanien lag mit 72,1 Prozent noch unter dem Durchschnitt der Eurozone. Den niedrigsten Schuldenstand in der Eurozone hatte Estland mit 6,6 Prozent des BIP. Zum Vergleich: In Deutschland lag er bei 81,6 Prozent des BIP. Der Schuldenstand stieg auch in den 27 Staaten der Europäischen Union (EU). Er kletterte im Berichtszeitraum von 82,5 Prozent auf 83,4 Prozent

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