Statistik für Juli: Arbeitslosenquote im Euro-Raum verharrt auf Rekordhoch

Statistik für Juli: Arbeitslosenquote im Euro-Raum verharrt auf Rekordhoch

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huGO-BildID: 32607866 ARCHIV - Kunden stehen am 29.05.2013 in athen vor einem Arbeitsamt in Athen. Das Europäische Statistikamt Eurostat gibt am 30.08.2013 in Luxemburg die Arbeitslosenzahlen im Euroraum und den EU-Ländern für den Monat Juli bekannt. EPA/ORESTIS PANAGIOTOU +++(c) dpa - Bildfunk+++

Die Zahl der Arbeitslosen in der EU verharrt auf hohem Niveau. Auch im Juli blieb die Quote beim Rekordwert von 12,1 Prozent. Am schlimmsten ist es um Griechenland und Spanien bestellt.

Die Arbeitslosigkeit in Europa war im Juli ebenso hoch wie im Vormonat. Die Arbeitslosenquote in den 17 Ländern mit Euro-Währung lag im Monatsvergleich unverändert bei 12,1 Prozent, in den 28 EU-Staaten bei 11,0 Prozent. Das teilte das statistische Amt der EU (Eurostat) am Freitag in Luxemburg mit. Dies bedeutet, dass im Juli in der Eurozone 19,231 Millionen Männer und Frauen arbeitslos waren - 15.000 weniger als im Vormonat.

In der gesamten EU gab es 26,654 Millionen Arbeitslose, 33.000 weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Juli 2012 stieg jedoch die Arbeitslosenquote an: Damals lag sie in der Eurozone bei 11,5 und in der EU bei 10,5 Prozent. Die höchste Arbeitslosenquote gibt es nach wie vor in Griechenland (27,6 Prozent im Mai 2013) und in Spanien (26,3 Prozent im Juli). Nur in Österreich (4,8) war die Arbeitslosenquote niedriger als in Deutschland (5,3 Prozent).

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Die Konjunktur im Währungsgebiet kämpft sich mühsam aus der Rezession heraus. Die Wirtschaft in den 17 Euro-Ländern war zwischen April und Juni erstmals nach sechs Quartalen wieder gewachsen. Grund dafür waren vor allem Impulse aus den Schwergewichten Deutschland und Frankreich. In anderen Staaten wie Italien, Spanien und den Niederlanden schrumpfte die Wirtschaft nach wie vor, wenn auch langsamer.

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Derweil hellte sich die Stimmung der Wirtschaft in der Euro-Zone im August den vierten Monat in Folge auf. Das Barometer stieg um 2,7 auf 95,2 Punkte. Der separat ermittelte Geschäftsklimaindex verbesserte sich auf minus 0,21 von minus 0,52 Zähler.

Die Inflation in der Euro-Zone ist trotz teurerer Lebensmittel insgesamt spürbar gesunken. Waren und Dienstleistungen kosteten im August durchschnittlich nur 1,3 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie Eurostat am Freitag mitteilte.

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