Studie: Griechenland am schwächsten in die EU integriert

Studie: Griechenland am schwächsten in die EU integriert

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Belgien ist am besten in die EU integriert.

von Bert Losse

Eine neue Studie untersucht, wie stark die Mitgliedsländer in die Europäische Union integriert sind.

Belgien ist das am stärksten in die EU integrierte Mitgliedsland, Griechenland das schwächste. Deutschland liegt hinter Belgien, Irland und Österreich auf Platz vier. Zu diesen Ergebnissen kommt ein von den Ökonomen Renate Ohr und Jörg König entwickelter Integrationsindex für 24 EU-Staaten, den die beiden Wissenschaftler jetzt in einem Gastbeitrag für die WirtschaftsWoche präsentierten.

Der Index misst mithilfe von 25 Indikatoren die Binnenmarktverflechtungen bei Waren, Dienstleistungen, Arbeit und Kapital, die institutionelle Zusammenarbeit und Vertragskonformität der EU-Staaten sowie die Homogenität bei Pro-Kopf-Einkommen, Preisen, Zinsen, Arbeitskosten, Schulden und Steuern.

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„Die politische und ökonomische Integration in der EU hat in den vergangenen Jahren im Schnitt stetig zugenommen“, schreiben Ohr und König in ihrem Gastbeitrag für die WirtschaftsWoche. „Die Spannbreite zwischen den einzelnen Ländern ist jedoch extrem groß und hat sich im Zeitablauf kaum verringert.“ Bei den Ergebnissen zeige sich zudem, „dass die Euro-Mitgliedschaft nicht automatisch die Binnenmarktintegration erhöht. Anders ausgedrückt: Eine funktionierende Binnenmarktintegration braucht nicht unbedingt eine gemeinsame Währung.“

Ohr ist Professorin für Wirtschaftspolitik an der Universität Göttingen, König wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre.

Alles Details des Integrationsindex gibt es unter www.eu-index.org.

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