Tihange: Atomreaktor haftet mit 1,2 Milliarden Euro

Tihange: Atomreaktor haftet mit 1,2 Milliarden Euro

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Die Betreiber des belgischen Atomreaktors Tihange haften im Falle eines atomaren Unfalls mit maximal 1,2 Milliarden Euro.

Die Betreiber des belgischen Atomreaktors Tihange haften im Falle eines atomaren Unfalls mit maximal 1,2 Milliarden Euro.

Die Betreiber des belgischen Atomreaktors Tihange haften im Falle eines atomaren Unfalls einem Medienbericht zufolge mit maximal 1,2 Milliarden Euro. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ unter Berufung auf die Bundesregierung, die dies auf eine Anfrage der Grünen mitgeteilt habe.

Welche deutschen Atomkraftwerke demnächst vom Netz gehen

  • bis 12/2017

    Grundremmigen B (RWE/E.On): –1344 MW

  • bis 12/2019

    Philippsburg II (EnBW): –1468 MW

  • bis 12/2021

    Grundremmigen C (RWE/E.On): -1344 MW

    Brokdorf (E.On/Vattenfall): -1480 MW

    Grohnde (E.On/Stadtwerke Bielefeld): -1430 MW

    Insgesamt: -4254 MW

  • bis 12/2022

    Neckarwestheim II (EnBW): -1400 MW

    Emsland (RWE/E.On): -1400 MW

    Isar II: (E.On/Stadtwerke München): -1485 MW

    Insgesamt: -4285 MW

Danach leben im Umkreis von 100 Kilometern um den Reaktor alleine auf deutscher Seite rund 1,2 Millionen Menschen. Würde jeder von ihnen im Falle eines atomaren Unfalls 1000 Euro Schaden geltend machen, wäre das Geld bereits aufgebraucht.

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Die Schäden einer Atomkatastrophe in Mitteleuropa könnten nach Berechnungen des französischen Instituts IRSN im dreistelligen Milliardenbereich liegen. Der belgische Atomreaktor Tihange wurde Ende der 1960er Jahre gebaut. Er liegt rund 65 Kilometer westlich von Aachen und wurde vor einigen Wochen wieder in Betrieb genommen, obwohl Tausende Haarrisse im Reaktorbehälter festgestellt wurden. In Aachen wurden bereits Jodtabletten für Kindergärten bestellt.

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3 Kommentare zu Tihange: Atomreaktor haftet mit 1,2 Milliarden Euro

  • Wenn alle, die für den Weiterbetrieb dieser Schrottmeiler verantwortlich sind, im Falle eines GAUs damit rechnen müßten, von einer wütenden Menge gelyncht zu werden, wären diese armeseligen Zeugnisse kapitalistischer Kleinkrämerei längst abgeschaltet.

  • Ja ich pflichte bei - was circelt man hier um den heissen Brei rum. Das sind Dreck- & Giftschleudern, die endlich abgeschaltet werden müssen. Wir brauchen neue Technologien die uns emmissionsfreie Energien liefern, wie die innovative Neutrino-Energy es wäre. Seit dem Nobelpreis im Oktober 2015 für die Entdeckung der Masse von Neutrinos, erwarte ich täglich GOOD NEWS, dass es bald grünes Licht gibt für die Prototypen der Berliner Neutrino Inc gibt, Prof. Krause und Holger Thorsten Schubart erreichen den vorrausgesagten Durchbruch der freien Neutrino Energy & Industrial Foil.

  • ...seit Monaten habe ich mich zurückgezogen, denn der Weg für innovativen, technischen Fortschritt wird von Hindernissen, Lügengespinsten und Dreck wie ein Morast, schwer durchdringlich. Klar, es gibt seit dem Nobelpreis im Oktober 2015 keinen Zweifel mehr. Neutrinos werden Unmengen an Energie wandeln können - die Wissenschaftler der Berliner Neutrino Inc. Prof Krause und CEO Holger T. Schubart waren am Durchbruch nah dran, aber bisher gab es wohl keine Chance den Karrren aus dem Dreck zu ziehen, denn es ist ein wirklich schwerer Schritt aus dem Schlamassel der Atom-, Öl- und Kohle-Lobby zu kommen...

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