Statt des vertrauten Radioweckers wirft mich diesen Morgen ein Geräusch von draußen aus dem Bett: Hubschrauber kreisen...
Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen
4 Kommentare
Ohne viel Federlesen lässt sich tagtäglich feststellen, dass rapide zunehmend mehr innerhalb den Europäischen Gemeinschaften sich unsäglich dem Unfug verschreiben, gleichsam nach der Taube auf dem Dach schielend den Spatz in der eigenen Hand zu verschmähen. In politischer Hinsicht könnte solches Verhalten katastrophaler nicht sein und zeugt vor aller Augen davon, sich um die notwendig wissenschaftlich gewonnenen Einsichten in die unentrinnbaren Wirkungsweisen sozioökonomischer Mechanismen nicht zu scheren. Der vom einstigen britischen Premier so bezeichnete "Konstruktionsfehler" findet sich deswegen nicht in der Natur des Menschen, sondern außerhalb dessen auf Gebieten, die seit jeher dem Einzelnen wesensfremd sind.

@Malocher: Das Script ist defekt. Es muß richtig heißen: "Ohne viel Federlesens". Der erste Satz ist ansonsten verständlich, bitte nochmal überarbeiten. Der Rest ist dafür wieder hinreichend krude. Gut, setzen!

Blair hat ein reges Interesse daran, dass in Deutschland infolge des Rettungswahns Unsummen an Geld verbrannt werden, weil er sich von der Schwächung Deutschlands und dessen Industrie bessere Chancen für England erhofft.
Diese einzig auf Europa beschränkte Sichtweise Blairs ist allerdings engstirnig, weil der Schlüssel zum nachhaltigen ökonomischen Erfolg nicht durch den Export in Euroländer erreicht werden kann.
Vielmehr geht es maßgeblich um eine internationale Wettbewerbsfähigkeit. Allein diese würde die Lage Großbritanniens deutlich verbessern können. Also weniger Bauwirtschaft und Banken in Großbritannien. Die hat z. B. Spanien auch. Was das hilft und welche Risiken das mit sich bringt, kann man derzeit eindrucksvoll beobachten.
Notwendig ist eine international wettbewerbsfähige Industrie und die hatte Großbritannien in den letzten 50 oder 55 Jahren nicht mehr.
Eine Schwächung Deutschlands wird Großbrittannien diese Industrie nicht zurückgeben, zumal die dann international "frei werdenden" Exportquoten eher von den Chinesen erobert werden könnten.

Und mein Vorschlag lautet:
Überhaupt kein Geld gegen europäische Reform.
Und zwar mit Nachdruck.
Statt des vertrauten Radioweckers wirft mich diesen Morgen ein Geräusch von draußen aus dem Bett: Hubschrauber kreisen...
Kommentare zu: "Die Euro-Rettung ist eine Wahnsinnsaufgabe"
zum Artikel