Ukrainisches Kriegsgebiet Donbass: Ukraine wünscht sich OSZE-Mandatsverlängerung

Ukrainisches Kriegsgebiet Donbass: Ukraine wünscht sich OSZE-Mandatsverlängerung

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Trotz der Einigung auf eine „bedingungslose Waffenruhe“ haben die Spannungen zwischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten im Frontgebiet von Donbass wieder zugenommen.

Angesichts andauernder Spannungen im Kriegsgebiet Donbass spricht sich die Ukraine für eine Verlängerung der Beobachtermission der OSZE aus. Das sagte Außenminister Pawel Klimkin am Freitag in Kiew. Das Mandat der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) läuft formell im März 2016 aus. Die Organisation hat im Konfliktgebiet mehr als 500 Mitarbeiter im Einsatz.

Das denken die Deutschen in Bezug auf die Ukraine über...

  • Waffenlieferungen

    19 Prozent der Deutschen befürworten Waffenlieferungen an die Ukraine. Das ist der absolute Tiefstwert aller Befragten. Die höchste Befürworter-Quote verzeichnet Polen. Hier sind es 50 Prozent der Bürger.

  • Einen Nato-Beitritt

    Nur jeder dritte Deutsche ist dafür, dass die Ukraine der Nato beitritt. In Kanada und Amerika sind es jeweils mehr als zwei Drittel.

  • Einen EU-Beitritt

    Für 41 Prozent der Deutschen ist ein EU-Beitritt der Ukraine wünschenswert. Nach Italien (37 Prozent) ist das der Tiefstwert.

  • Finanzielle Unterstützung

    71 Prozent sprechen sich für finanzielle Hilfe aus. Das ist ein Prozent mehr als der Nato-Schnitt.

Trotz der jüngsten Einigung auf eine „bedingungslose Waffenruhe“ hatten die Spannungen zwischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten im Frontgebiet in den vergangenen Tagen zugenommen. Die Militärführung in Kiew warf den Aufständischen am Freitag Dutzende neue Angriffe vor. Die Separatisten berichteten ihrerseits von Beschuss durch die Armee unter anderem des in monatelangen Kämpfen zerstörten Flughafens der Großstadt Donezk.

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Zuvor hatten sowohl die ukrainische Führung als auch Russland eine Verschärfung der Lage im Donbass kritisiert. Die Konfliktparteien hatten sich am Dienstag auf eine striktere Waffenruhe geeinigt, um die Lage vor den Feiertagen zum Jahresende zu entspannen.

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