Umfrage: 80 Prozent der Ökonomen fordern Ende der expansiven Geldpolitik

exklusivUmfrage: 80 Prozent der Ökonomen fordern Ende der expansiven Geldpolitik

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Zahlreiche Ökonomen kritisieren die Geldpolitik unter der Leitung von EZB-Präsident Mario Draghi.

von Bert Losse

Deutschlands Ökonomen haben nur noch wenig Vertrauen in die Arbeit der Europäischen Zentralbank. Sie fordern einen baldigen Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik.

Der Widerstand von Ökonomen gegen die Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) nimmt zu. In einer Umfrage des Bundesverbands Deutscher Volks- und Betriebswirte (bdvb) exklusiv für die WirtschaftsWoche fordern 80 Prozent der Ökonomen von der EZB einen Ausstieg aus der expansiven Geldpolitik noch in diesem Jahr.

Nur 18 Prozent halten eine Abkehr von Niedrigzinsen und den Anleihekaufprogrammen für verfrüht. Die Ökonomen hätten nur noch „wenig Vertrauen in die Arbeit der EZB“, resümiert bdvb-Präsident Peter Herrmann. Nur rund 13 Prozent der 330 Umfrageteilnehmer geben der EZB-Politik die Note „gut“ oder „sehr gut“. 30 Prozent bewerten die Qualität der europäischen Geldpolitik lediglich mit „ausreichend“ – und 28 Prozent sogar mit der Note „mangelhaft“. 

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Auch der Bundesregierung geben die Ökonomen einen Rat mit auf den Weg. Die deutsche Politik solle darauf drängen, dass der nächste Notenbank-Präsident dem Stabilitätskurs der Bundesbank nahe steht, fordern 78 Prozent der Befragten.

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