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Kommentare zu: EZB-Politik ist unnütz und gefährlich

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9 Kommentare
  • 01.08.2012, 08:09 UhrWegweiser

    Diese EZB-Politik dient nur noch dem Erhalt dieser Eurozonenwährung mit all ihren derzeitigen Mitgliedern. Siebzehn zum großen Teil völlig unterschiedliche Volkswirtschaften sind mit dem Euro aneinandergekettet worden. Der Wechselkurs, das nationale Zinsniveau und die real zu zahlenden Marktzinsen wurden ausgeschaltet, der Ausgleich erfolgt über die Fonds und über die EZB mit ihren zahlreichen versteckten und verdeckten Instrumentarien. Tragfähige Lösungen, die auch glaubwürdig sind, die an den tatsächlichen Problemstellungen ansetzen würden, gibt es kaum.

    Vergemeinschaftlichungen, Monetarisierungen und Sozialisierungen von Fremdschulden und von Fremdrisiken haben den Charakter, die Zielvorgaben und Zielsetzungen dieser Währungsunion grundlegend verändert und ins Gegenteil verkehrt. Die Grundlagen, auf der diese Währungsunion beruhte und beruht, sie werden tagtäglich verändert, igonoriert und angepasst. Vertrauen, Glaubwürdigkeit, Nachhaltigkeit, Stabilität und auch die Zuverlässigkeit geraten dabei völlig in den Hintergrund.

    Dieser europäische Währungsunion entwickelt sich zu einem Spaltpilz, zu einem "Sprengsatz", der die ökonomische Divergenz und den politischen Dissenz fördert, beschleunigt und ermöglicht.

    Deshalb gehört diese Eurozone abgewickelt, alternativ- und bedingungslos.

  • 01.08.2012, 10:08 UhrSteigenberger

    Die von Frankreich + Italien geforderte Banklizenz für den ESM,
    der dann mit der EZB unbegrenzt "wertlose" Staatsanleihen der mit
    mehreren 1000 Milliarden Eu. verschuldeten Südländer aufkaufen soll
    ohne parlamentarische Zustimmung u. Kontrolle hat für Nordeuropa u.
    Deutschland 3 gravierende Nachteile :

    1. Das Zinsniveau in Deutschland wird steigen, da undere Bonität
    sinkt;

    2. Wir haften für die Anleihen der Südländer sobald sie vom ESM
    übernommen sind mit mindestens 27% mit;

    3. Der Anpassungsdruck auf die Südländer zur Konsolidierung u.
    effektiveren Wirtschaft wird wegfallen, ein munteres Schulden-
    Perpetuum - Mobile entsteht, wobei sich die Belastungssalden
    immer mehr nach Norden verlagern werden, bis auch dieser Bank-
    rott sein wird!

    Schon jetzt spielt die EZB durch die rapide steigenden Target2-
    Summen, für die der Norden das Risiko trägt, eine sehr dubiose
    Rolle, wenn Target2 von Mai 2012 =550 Milliarden Eu bis heute
    auf 735 Milliarden Eu. gestiegen ist, dann muss die EZB eigentlich
    schon arlamiert sein u. Massnahmen ergreifen zur Reduzierung dieses
    "Dispokreditinstruments", statt dessen wird über neue Anleihenankaufprogramme u. den Einsatz des ELAC-Gelddruckinstruments in Griechenland nachgedacht, fehlt nur noch
    ein weiteres quantitative easening in der Grössenordnung von
    500 - 1000 Milliarden Eu. und die Währung ist von allen Seiten
    unterspült ohne dass der Realwirtschaft wirklich geholfen ist!
    Die grossen Gewinner sind die Banken in deren Lobbyclub EZB-Dhragi
    auch sitzt, wie der EU-Ombudsmann jetzt herausgefunden hat.

    Mit dem Italiener Dhragi hat die Politik den Bock zum Gärtner
    gemacht - wetten der Euro sinkt bald unter pari zum US$ !

  • 01.08.2012, 10:29 Uhrallesverloren

    Der Euro und die EZB entwickeln sich zunehmend zum Sprengsatz für die EU.

    Statt Brände lokal zu löschen werden die Brandmelder abgebaut und die Türen verschlossen, damit sich alle sicher fühlen.

    So sitzen wir allen in einem brennenden Haus, die Temperaturen steigen und das Ganze wird in einem riesigen Rums enden.

    Die EU wird am Euro scheitern.

    Es ist in einer Demokratie schon schwer genug, wenn die Wähler ihre eigenen Politiker kontrollieren möchten. Eine Kontrolle ausländischer Politiker oder europäischer Institutionen ist gar nicht mehr möglich, wird ignoriert, hat keine Konsequenzen oder wird unterbunden. Die Kontrolle der Märkte wird ausgeschaltet, weil sie unbequem ist. Leute, die ihr Geld nicht verschenken wollen, werden kommentarlos als Spekulanten tituliert. Vergangene und zukünftige Rechtsbrüche werden im ESM vorsorglich straffrei gestellt. Nicht gewählte Lobbyisten in eigener Sache, vornehmlich amerikanische Ökonomen und Spekulanten, erhalten weiten Raum, den dummen Wählern die Welt zu erklären.

    Insbesondre in Deutschland werden die Wähler als dumme einfältige Kinder dargestellt, die das große Ganze nicht verstehen wollen, leider nicht nur von den Politikern, sondern bis vor kurzem auch von den führenden Leitmedien.

    Wenn wir Pech haben, ist es schon zu spät.

  • 01.08.2012, 10:31 UhrMalocher

    Nachweislich liegen gesellschaftlich längst und daher von keinem abweisbar Tatbestände wirtschaftlichen Erfolgs in gleich welchem Mitgliedsland Europäischer Gemeinschaften vor. Anstatt jene aber umgehend aufzugreifen, gefallen sich überaus selbstherrlich unzählige in der zudem fälschlich in Umlauf befindlichen Lesart, dass deren Herstellung bei weitem noch ausstünde und nach einer dementsprechenden Finanzierung verlange. Einzig solcherlei höchst unbefugt erfolgende Umdeutungen aller Wirklichkeit führen somit zu einer Entgrenzung der Kreditvergabe; wobei realiter dafür wie zuvor auch künftig keinerlei Notwendigkeit besteht.

  • 01.08.2012, 10:37 UhrKnut34

    Raus aus dem Euro! Wir brauchen Währungswettbewerb in Euopa und keine sozialistische Einheitswährung!!!

    Holt Euch den "Euro Nein Danke" Aufklrber!

  • 01.08.2012, 10:52 UhrEinBuerger

    Die Investoren trauen dem ClubMed nicht – niemand traut denen.

    Und je höher die Rettungswälle und je größer die EZM-Bazookas werden, desto größer wird das Mißtrauen sein, dass die Pleiteländer es alleine jemals schaffen werden.

    Aber der Plan der Euro-Phantasten ist in Wirklichkeit:
    Die Investoren sollen auch nicht den Pleiteländern vertrauen, sondern darauf dass die totale Transferunion für alle Gelder bürgt.

    Dieser Plan wird die Investoren aber auch nicht zurückbringen, denn dann sind eben alle - inclusive Deutschland - sehr schnell völlig pleite.

    UND DAS FINALE ERGEBNIS:

    - Es gibt keine Investoren von außerhalb des Euro-Raumes mehr, nur noch Zwangs-Investoren wie Versicherungen von innerhalb des Euros.

    - Alle Gelder werden zentral von der Brüssel-Diktatur verwaltet.

    - Eine Staatsform wie die Ex-UdSSR ist endlich implementiert worden.

  • 01.08.2012, 11:36 Uhrberkmann

    Herr Draghi wird sich wohl kaum für die Meinung einer Redakteurin der Wirtschaftswoche interessieren.
    Er wird gnadenlos Euros drucken und an seine südeuropäischen Bankenfreunde verteilen. Genau dafür ist er im Amt.
    Nicht Herr Draghi ist das Problem, sondern die deutsche Politik und die Bundesbank, die diesem Treiben tatenlos zusehen.
    Wir brauchen endlich andere Parteien im Parlament, unsere Euro-"Retter", die alles abnicken, fahren dieses Land in den Bankrott.

  • 01.08.2012, 13:01 UhrSuper-Angie

    was ist gefährlicher für die EURO-Zone Deflation oder Inflation ?

    Die EU befindet sich in einer Nachfragekriese--Deflation --auf dem Weg in eine Depression--dann Stagflation.

    30 % Umsatzeinbußen in fast allen Geschäftsbereichen.

    Mario Draghi hat in der momentanen Situation nur die Möglichkeit diese Deflations-Spirale massiv mit ersten QE abzufangen, sollte Ihm nicht gelinfgen das trudelnde Flugzeug EU abzufangen--wird eine Depression einsetzen auch in D-Land wird das beginnen was sich in SP momentan abspielt, es ist nur noch eine Frage der Zeit. Ende des Jahres wissen wir mehr.

  • 01.08.2012, 14:02 UhrKHD

    Es dürfte mittlerweile auch den Geldexperten der EZB nicht entgangen sein, dass man innerhalb des gesamten Währungsgebietes nicht einzelne Einheiten herausnehmen kann und isoliert betrachten und behandeln kann, so wie das zur Zeit zumindest nach aussen dokumentiert wird und dem unbedarften Beobachter vorgeführt wird. Deflationäre Massnahmen in kleinen Einheiten des Währungsgebietes haben keinen bis wenig Einfluss auf in Inflation im gesamten Währungsraum. Die EZB Politik der billigen und leicht verfügbaren Geldes wird somit die Bemühungen der Deflationierung in den Schuldenstaaten kontrakarieren und dazu beitragen, die Staatsverschuldung im EURO Raum weiter auszudehnen, wie im Artikel angesprochen und durch kürzlich veröffentlichten Verschuldungstatistiken des EURO Raums belegt.

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