Der griechische Staat soll mehr als 50 öffentliche Unternehmen besitzen, vom Athener Gemüse-Großmarkt über Hafenanlagen bis zu den Staatsbahnen OSE. Doch die meisten Unternehmen schreiben rote Zahlen und sind deshalb schwer zu verkaufen. Das ist allerdings die einzige noch verbleibende Vermögensquelle des Landes: Die Gold- und Devisenreserven sind auf gerade mal 5,8 Milliarden geschmolzen. Immerhin befinden sich noch 244 Milliarden Euro an Geldvermögen im Besitz der Bürger.

Gerade in der NZZ gelesen: Die im Winter 2011 zur Beschleunigung der Privatisierungen geründete unabhängige Organisation ("taiped") ist von der griechischen Politik so lahm gelegt worden,dass sie nicht einmal mehr Büroklammern kaufen kann.Kommentar? Ich mache mir Sorgen um die Arbeitsplätze der Berufssatiriker, die Konkurrenz durch die Euroretter ist zu stark.