Irland - Die Angst vor dem Ramschverkauf
Die Regierung in Dublin (Foto) hat der Bevölkerung versichert, sie lasse sich von den internationalen Geldgebern nicht zu einem „Ramschverkauf" von Staatsvermögen zwingen. Geschätzt wird der Wert der Unternehmen in Staatsbesitz auf knapp 22 Milliarden Euro geschätzt. Die in der Krise verstaatlichten Banken sind jedoch nach wie vor defizitär und praktisch unverkäuflich. Irlands Refinanzierungsbedarf bis Ende 2013 beläuft sich auf knapp zwölf Milliarden Euro. In der nächsten Zeit stehen die Privatisierung der Lotterie, der Ländereien und Holtzwerke, des Gasversorgers BGE an und der restliche 25-Prozent-Anteil an Aer Lingus an.

Gerade in der NZZ gelesen: Die im Winter 2011 zur Beschleunigung der Privatisierungen geründete unabhängige Organisation ("taiped") ist von der griechischen Politik so lahm gelegt worden,dass sie nicht einmal mehr Büroklammern kaufen kann.Kommentar? Ich mache mir Sorgen um die Arbeitsplätze der Berufssatiriker, die Konkurrenz durch die Euroretter ist zu stark.