Darüber hinaus besitzt der irische Staat ganz oder teilweise ein Dutzend Häfen, mehrere Nahverkehrs- und Busunternehmen, die Eisenbahn, Stromversorger, den staatlichen Rundfunk- und TV-Sender RTE und die Nationale Agentur für Ölreserven. Dieses Portfolio soll aber offenbar nicht privatisiert werden
Bei den eigenen Gold- und Devisenreserven ist für das Land, dessen Banken voll von der Finanzkrise getroffen wurden, nichts mehr zu holen. Der "Staatsschatz" beträgt nur noch 1,4 Milliarden Euro. Dagegen besitzen die Privathaushalte ein Geldvermögen von 297 Milliarden Euro, das zum Teil durch eine Vermögensabgabe abgeschöpft werden könnte.

Gerade in der NZZ gelesen: Die im Winter 2011 zur Beschleunigung der Privatisierungen geründete unabhängige Organisation ("taiped") ist von der griechischen Politik so lahm gelegt worden,dass sie nicht einmal mehr Büroklammern kaufen kann.Kommentar? Ich mache mir Sorgen um die Arbeitsplätze der Berufssatiriker, die Konkurrenz durch die Euroretter ist zu stark.