Ein großes Potenzial steckt auch in Italiens reicher Bevölkerung: Fast 3,5 Billionen Euro privates Geldvermögen besitzen die Italiener, fast 900 Milliarden Euro mehr als Portugiesen, Spanier, Griechen und Iren zusammen. Und dass unter den Vermögensbesitzern viele Superreiche sind, zeigt eine Statistik der Unternehmensberatung Boston Consulting Group: Mit 270 000 Millionärshaushalten rangierte das Land 2011 weltweit auf dem siebten Rang.
Hier könnte Ministerpräsident Monti also mit einer umstrittenen Vermögensabgabe etliche Milliarden Euro einnehmen. Die Steuermoral im Land ist allerdings schlecht: 120 Milliarden Euro gehen dem Staat im Jahr durch Steuerhinterziehung verloren.

Gerade in der NZZ gelesen: Die im Winter 2011 zur Beschleunigung der Privatisierungen geründete unabhängige Organisation ("taiped") ist von der griechischen Politik so lahm gelegt worden,dass sie nicht einmal mehr Büroklammern kaufen kann.Kommentar? Ich mache mir Sorgen um die Arbeitsplätze der Berufssatiriker, die Konkurrenz durch die Euroretter ist zu stark.