WiWo Wirtschaftstrend: Hilft der Brexit Großbritanniens Wirtschaft?

WiWo Wirtschaftstrend: Hilft der Brexit Großbritanniens Wirtschaft?

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Hilft der Brexit Großbritanniens Wirtschaft?

Der EU-Ministerrat beschließt heute das Brexit-Mandat. Nach den Wahlen in Großbritannien im Juni gehen die Austrittsverhandlungen los. Was glauben Sie: Wird Großbritannien auf lange Sicht wirtschaftlich vom Brexit profitieren? Ihre Meinung ist uns wichtig! Hier können Sie abstimmen und in den Ergebnissen direkt sehen, wie Deutschland denkt.

Es ist der nächste Schritt Richtung Brexit: Im Rat der Europäischen Union segnen heute die Mitgliedsstaaten das Brexit-Mandat für EU-Chefunterhändler Michel Barnier ab. Nach den Parlamentswahlen am 8. Juni wird es dann richtig ernst. Barnier und sein Team von etwa 20 Experten wollen mit den Briten innerhalb von 18 Monaten die Konditionen für den Brexit aushandeln. Bis Ende März 2019 muss das Verfahren offiziell beendet sein.

Ob Großbritannien am Ende vom Brexit profitieren wird, oder ob die Wirtschaft des Landes schweren Schaden nimmt, hängt auch von den Verhandlungsergebnissen ab. Schon jetzt aber wagen viele Ökonomen eine Prognose: Insgesamt werde die britische Wirtschaft unter dem Brexit leiden, sagen sie.  

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Die Gründe dafür: So lange nicht klar ist, unter welchen Bedingungen der Handel zwischen Großbritannien und EU zukünftig ablaufen soll, schieben Unternehmen Investitionen und Neueinstellungen auf. Das schwächt die Wirtschaft. Hinzu kommt Unsicherheit über mögliche Zölle für Warenausführen in die EU nach dem Austritt der Briten.

Allerdings könnten einige Branchen auch vom Brexit profitieren. Dazu gehören Exporteure, denen ein fallendes Pfund hilft. Verliert die britische Währung an Wert, werden ihre Waren für Kunden im Ausland günstiger. Das erhöht den Absatz. Auch die Tourismusbranche hofft auf mehr Besucher – Dank des günstigeren Pfundes. Außerdem freuen sich Beratungsagenturen und Kanzleien. Sie werden Jahre damit beschäftigt sein, die Verträge zwischen Unternehmen zu prüfen und neu aufzusetzen – und sich dafür gut bezahlen lassen.

In unserer Umfrage wollen wir Ihre Meinung hören: Wird Großbritannien auf lange Sicht wirtschaftlich vom Brexit profitieren? Stimmen Sie hier ab und sehen Sie auch gleich die Ergebnisse.



Alle wichtigen Antworten rund um Civey, Ihre Daten und die statistische Methodik, die dahinter steckt, finden Sie nachfolgend im Überblick:

Die wichtigsten Antworten zu Civey

  • Wer steckt hinter Civey?

    Civey ist ein Berliner Unternehmen, das 2015 in Berlin gegründet wurde. Das Start-up hat sich zum Ziel gesetzt, Online-Umfragen für die Nutzer transparenter und Ergebnisse in Echtzeit einsehbar zu machen. Dafür hat Civey eine Software entwickelt, die automatisch repräsentative Ergebnisse berechnet und Webseiten zu einem großen Umfrage-Netzwerk zusammenschließt.

  • Warum sollte ich mich registrieren?

    An den Civey-Umfragen kann jeder teilnehmen. Für die Berechnung repräsentativer Ergebnisse benötigt Civey aber einige Daten wie zum Beispiel Alter und Geschlecht, um korrekt Stichproben ziehen zu können. Daher werden zur Berechnung der repräsentativen Ergebnisse zum einen ausschließlich die Antworten registrierter Nutzer verwendet. Zum anderen können auch nur registrierte Nutzer die repräsentativen Ergebnisse einsehen.

  • Was geschieht mit meinen Daten?

    Alle persönlichen Daten der Nutzer werden verschlüsselt auf deutschen Servern gespeichert und bleiben geheim – sie dienen rein der Ergebnissicherung.

  • Welche Methodik steckt hinter dem Tool?

    Das Civey-Tool stellt durch ein dreistufiges Verfahren sicher, dass belastbare Ergebnisse zustande kommen. Vereinfacht dargestellt sieht dies so aus:
    Schritt 1: Riversampling. Die Umfragen werden in einem Netzwerk von derzeit 5000 Webseiten ausgespielt. So sollen möglichst alle Bevölkerungsgruppen erreicht werden.
    Schritt 2: geprüfte Panel-Teilnehmer. Auf Grundlage der registrierten User wird eine quotierte Stichprobe gezogen, die der Bevölkerungsverteilung in Deutschland entspricht. Hier fließen Alter, Geschlecht, Bevölkerungsdichte, Wahlpräferenz und Zeitpunkt der Stimmabgabe ein.
    Schritt 3: Die Stimmen werden nochmal mit weiteren soziodemographischen Faktoren gewichtet, um zum Beispiel eine Beeinflussung durch Interessengruppen zu verhindern.

    Statistik- und Formel-Freunde können zusätzlich hier das Civey-Whitepaper zur Berechnung des statistischen Fehlers einsehen.

  • Ich kann immer wieder abstimmen - verzerrt das nicht die Ergebnisse?

    Klare Antwort: Nein. Denn es wird jede Stimme immer nur einmal gezählt. Man kann mehrfach abstimmen, weil man seine Meinung im Zeitverlauf ändern kann. In die Auswertung fließt aber immer nur die aktuellste der abgegebenen Stimmen ein.

  • Noch Fragen offen?

    Dann geht es >>hier zu den FAQ bei Civey.

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