Wolfgang Schäuble: EU ist nicht über den Berg, aber auf einem guten Weg

Wolfgang Schäuble: EU ist nicht über den Berg, aber auf einem guten Weg

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zeigt sich bei einer Diskussion über die Zukunft der EU vorsichtig optimistisch. Auf die Frage nach der Bewältigung der Euro-Krise sagt er: "Wir kommen voran."

In der Euro-Schuldenkrise sieht Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) die Europäische Union trotz vieler Schwierigkeiten auf einem guten Weg. „Wir sind noch nicht über den Berg, aber wir kommen voran“, sagte Schäuble am Montag in Saarbrücken - gerade was Reformen betreffe. Aus jeder Krise lasse sich etwas lernen. Die europäische Einigung sei „alles in allem eine Erfolgsgeschichte“.

Bei einer Veranstaltung der IHK Saar verteidigte der CDU-Politiker vor rund 700 Gästen den Kurs der Bundesregierung in der Finanz-, Banken- und Eurokrise. Mit Blick auf die anhaltende Kritik aus anderen europäischen Staaten sagte Schäuble: „Man macht sich nicht beliebt, wenn man recht hat.“ Der Minister stellte zudem klar: „Ich will ein starkes Europa, aber kein deutsches Europa.“

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Der Euro als Gemeinschaftswährung bringe die EU weiter voran, zumal er „stabiler ist, als das die D-Mark je war“, erklärte Schäuble. Zugleich warnte er vor einem zu gleichförmigen Europa. Unterschiede zwischen den einzelnen EU-Ländern sollten in dem Sinne akzeptiert werden, dass man voneinander lernen könne. Das heiße aber nicht, dass fällige Reformen vernachlässigt werden dürften.

Die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Staaten wie Spanien, Frankreich und Italien bezeichnete Schäuble als Katastrophe. Dieses Problem gehe alle Regierungen in der EU an.

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