Es grenzte an ein Wunder, als die Näherin Rashem Begum nach 17 Tagen aus den Trümmern des Gebäudes „Rana Plaza“ gerettet...
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25 Kommentare
Die permanente Vergemeinschaftlichung, die ungebremste Monetarisierung und die damit verbundene Sozialisierung aller
Staats-, Banken- und Privatschulden bedeutet de facto das Ende dieser Währungsunion. Alle Erwartungen, alle Zielvorgaben und alle damit verbundene Hoffnung haben sich in ihr Gegenteil verkehrt. Wer dies leugnet, deutet dieses Projekt rein politisch.
Die ökonomischen Realitäten der letzten beiden Jahren haben überdeutlich gezeigt, dass die bisherigen Rettungsbemühungen kaum oder gar keinen Erfolg erbracht haben. Es wurden Staatsschulden, aber auch ausfallgefährdete Forderungen von Banken und Versicherungen über die Fonds und über die EZB abgesichert, zu Lasten der noch einigermaßen leistungsfähigen Eurovolkswirtschaften und zu Lasten der Geld- und Währungsstabilität.
Die Fonds EFSF (dessen ausleihefähiges Volumen bald erschöpft ist), die Erweiterung zum dauerhaftem ESM, der EU-Mini Fonds EFSM, Target 2, ELA, der Ankauf von Staatsanleihen, LTRO, eine mögliche gemeinsame europäische Bankenunion mit einer gemeinsamen Haftungssicherungseinlage, ein Ende dieser Risiken kann bis heute nicht abschließend eingeschätzt werden.
Die ökonomischen Ungleichgewichte, die völlig verschiedenen Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeiten, der Rekapitalisierungsbedarf der Banken in der Südzone, die real bereits stattfindende Kapitalflucht aus den südlichen Euroländern, diese sollen über die Fonds und über die EZB gelöst werden.
Ein Blick auf die Entwicklungen der nationalen Leistungsbilanzsalden seit Bestehen dieser gemeinsamen Währungsunion zeigten schon vor Jahren, dass sich in dieser Währungsunion einige gefährliche Fehlentwicklungen andeuteten.
Weder in Brüssel, noch in Berlin wurde dies jedoch jemals öffentlich diskutiert. Dabei waren die Folgen für die deutsche Binnenwirtschaft seit Jahren erkennbar, Nettoinvestitionsquote, hoher Kapitalexport, höchste Kapitalbeschaffungskosten für Unternehmen, geringste reale Entgeltfindung, überschuldete Kommunen

Nach kürzlichen Pressemeldungen hat Frau BK Angela Merkel EZB Präsidenten Draghi ihr Vertrauen dahingehend ausgesprochen, rechtmäßig und richtig zu handeln. Wenn eine deutsche Bundeskanzlering die verbotene Staatsfinanzierung von Pleitestaaten durch die Notenbank und die Umgehung des No Bail Out Gebotes was elementare Bestimmungen für die Aufgabe der DM waren als rechtmäßig bezeichnet, zeigt sich eine absolute Verlogenheit. Vor 20 Jahren war Merkel froh, als sie 100 werthaltige (west)deutsche Mark als Begrüßungsgeld erhielt und ihre Sparguthaben 1 zu 1 in wethaltige Währung umgetauscht wurden. Als Dank dafür entwertet sie mithilfe ihres Strelizen Schäuble jetzt die Sparguthaben der deutschen Bürger.

Ich bin mal gespannt, was uns die Verantwortlichen erzählen werden, wenn alles den Bach runtergeht. Vielleicht "die Entwicklung konnte man nun wirklich nicht voraussehen"?

Die Deutschen spielen auf Zeit und verspielen bzw. riskieren damit
ihre wirtschaftliche und finanzielle Substanz völlig.
Es wird rumgeeiert und der Deutsche Bürger zahlt zum wiederholten
Male mit seinem Vermögen.

Der Skandal ist nicht, dass Herr Draghi aus dem Euro eine Lira und aus der Eurozone eine Inflationsunion machen will. Das war sowieso zu erwarten.
Der Skandal ist, dass die deutsche Politik all dem tatenlos zusieht. (Abgesehen von ein wenig Kritik von der CSU).
Außerdem hat Merkel erst kürzlich Herrn Draghi das Vertrauen ausgesprochen.
Diese Frau hat keine Überzeugungen und keine Skrupel. Sie opfert in ihrem Euro-Wahn die Währung und den Wohlstand der Deutschen.
Es wäre so wichtig, dass sich endlich aus dem Volk mehr Widerstand zeigt.

"Der Skandal ist, dass die deutsche Politik all dem tatenlos zusieht."
Die deutsche Politik sieht nicht nur tatenlos zu, sie fördert sie sogar - siehe die Entsendung dieses Asmussen zur EZB und seine Verteidigung von Draghis Strategie.
Merkel verfolgt das gleiche Ziele wie Draghi, ClubMed und SPDGrüne:
Gemeinsam wollen alle die finale Transferunion - Merkel will sich nur nichts selbst die Hände schmutzig machen und überlässt die Drecksarbeit der EZB, dann kann sie die alternativlos Unschuldige spielen und ihre Macht vor einem Volksaufstand retten.

@berkmann, die Gründe für das dem Volk unverständliche Verhalten der Bundeskanzlerin liegen etwas weiter zurück.
Bedingung für die Wiedervereinigung ist und war die Integration Deutschlands in die EU sowie die Einführung des EURO.
Zur Erreichung dieser Vorgaben hat Deutschland nur einen "Gestaltungsspielraum" und der ist eng gefaßt.
Die Bundesregierung ist da nur "Vollzugsorgan".
Der Maastricht-Vertrag mit seiner No-Bail-out Klausel (Art. 104b) wurde nur als Placebo verstanden. Die vereinbarten Abstimmungsverhältnisse im EZB-Direktorium deuten daraufhin, dass von vornherein die Vergemeinschaftung der Schulden beabsichtigt war und der EZB zur Finanzierung dieser Schulden die dominierende Rolle zugewiesen wurde.
Die Schuldenunion existiert nun in der Realität und der EURO wird absehbar "liraisiert" werden.
Es bleibt der Politik nur, den Deutschen die unliebsame Wahrheit in verträglicher Dosierung zu vermitteln.
Der Bundesbank-Präsident, Herr Weidmann, vertritt zwar weiterhin medienwirksam "Stabilitätskriterien", die allerdings wohl insbesondere fürs Volk bestimmt sind; denn in der EZB ist Deutschland überstimmt, machtlos.
Wie sagte es Herr Schäuble in der "Welt" : "Deutschland ist
n i c h t souverän" und ist somit fremdbestimmt. Das erklärt alles !
Deutschland wird in Europa nur eine dominante Rolle bei der Übernahme der Schulden anderer Länder zugestanden.

@Novaris,
ein höchst interessanter Beitrag, ähnliches gab's letzten Herbst schon von Baron Philippe de Rothschild, dem französischem Großbankier und Protegé von Nicolas Sarkozy und Christine Lagarde, zu hören. Oder vom Sprachrohr Schanklode Juncker der großherzoglichen Familie des Finanzplatzes Luxembourg. Oder zuletzt von dessen Banken-Coupain Dr. fiscalis Wolfgang Schäuble.
Die BRD ist ein s o u v e r ä n e r liberaler Verfassungsstaat.
Als Mann aus dem Volke muss ich Ihnen leider sagen, das Ihr Kommentar jeglicher Logik und Historientreue entbehrt.
Bekanntlich ist nicht der Euro, also die Einheitswährung das Problem, sondern wie die Währung für andere Zwecke missbraucht wird. Bei Insidern heißt es
The Euro is a financial tool for siphoning German funds and prosperity.
Und der Missbrauch lässt sich historisch genau datieren: Es ist der 9./10. Mai 2010, wo mit Gründung der EFSF massiv gegen den Euro-Stabilitätspakt von 1992 Maastricht in Art.125 AEUV betr. 'Keine Vergemeinschaftung von Schulden / No-Bail-out' verstoßen wurde, um Frankreich und seine Großbanken vor dem Bankrott zu 'retten', weil sie sich in Griechenland verzockt hatten. Nach Abstufung dessen Bonität waren die griechischen Papiere in den Pariser Portefeuilles nur noch Finanzschrott.
Es besteht eine unheilige Allianz von Politik und Großbankern, deshalb gilt das Verbot No-Bail-out zulasten 'des Volkes' für die Allianz als Einheit. Beiden Parteien schieben wie in einer Schmierenkomödie 'für das Volk' den Ball hin und her, wie zuletzt in Spanien.
Was Sie betreiben, ist nichts anderes als primitive Geschichtsfälschung, um die eingangs genannten verantwortlichen Akteure für die Zerstörung der Euro-Leistungsunion zugunsten einer Schuldenunion zu exkulpieren.
P.S.: Wieso nennen Sie Art.104b, und nicht die Stabilitätsgaranten Art.125 und hier besonders Art.123 AEUV betr. EZB ?
Aktuelle Meldung: Frankreich steht übrigens wieder vor dem Bankrott.

Lieber Fälscher
Ihre Darstellung ist auch nicht besser, als die Sie beanstanden.
Gestern ist die Grundlage für Heute und Morgen - so fängt alles
1945 an, als der Ami sich mit der deutschen Wehrmacht gegen die
Ostländer verbündet hat.
Bereits 1969 wurde schon gegen die Schaffung der heutigen EU - €
gewarnt.
Trotz besseren Wissens hat Kohl diesen Weg eingeschlagen auf dregen
der Industrie, die ja bekanntlich seine Schwarzgeldkonten gefüllt
haben.
Die EU kann nicht funktionieren, weil die Länder in Europa Ihre
selbst. aufgeben müssen- aber eine dem. leg. Institution in EU als
Zentralregierung mit souv. Staaten nicht zustandekommen kann.
Folglich wollte Saumagen auch kein vereintes Europa, sondern nur den
euro um den Industriellen neue Absatzmärrkte schaffen, ohne W- Kurs und Einfuhrzöllen.
Demzufolge wurde auch ein Zentralstaat Jugosl. zerschlagen und daraus
ein Kriegsgebiet geschaffen.
Ein vereintes Europa und mitten drin ein Kriegsgebiet, wer an die
EU glaubt, muss mehr als blöd sein.
Es grenzte an ein Wunder, als die Näherin Rashem Begum nach 17 Tagen aus den Trümmern des Gebäudes „Rana Plaza“ gerettet...
Kommentare zu: Italienische Verhältnisse bei der EZB
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