Kommentare zu: Kleine Völkerwanderung aus Osteuropa

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22 Kommentare
  • 04.01.2011, 10:28 Uhrssportster

    Ein Wachmann für € 2 pro Stunde.
    Die Frage ist doch nur:
    a) wird er kriminell
    b) steht ihm das das soziale Netz offen, falls nein-siehe a)

  • 04.01.2011, 11:21 UhrBesserwisser

    Die im Artikel getätigte Aussage, dass "in deutschen Altenheimen" keiner weniger als 8,50 verdienen darf, ist falsch. Der Mindestlohn liegt in Ostdeutschland bei nur 7,50 € und gilt zudem ausschließlich für überwiegend in der Grundpflege beschäftigte Personen, nicht für Hauswirtschaftskräfte o.ä..

  • 04.01.2011, 11:35 UhrKeine Angst

    Die Headline dieses Artikels ist ein ziemlicher blödsinn. Was wollen uns die 4 Autoren damit sagen? "Kleine Völkerwanderung aus Osteuropa" Ehrlich gesagt, 100.000 Menschen sind sehr wenig und haben mit einer Völkerwanderung nun wirklich gar nichts zu tun. Zur info: jedes Jahr gehen 60.000 Deutsche ins Nachbarland Österreich. Die Headline ist somit schlichtweg populistisch und dumm.

  • 04.01.2011, 11:48 UhrKeine Angst

    Also, nach nochmaligen Lesen dieses wirklich unqualifizierten Artikels wächst bei mir der Ärger. Die lieben Autoren werfen nur mit Pauschalen um sich: Ostpersonal (!), Ostöffnung - fehlt nur noch der begriff Ostblock. Es ist erschreckend, dass so ein blödsinn in der WiWo geschrieben wird: seit wann ist zb das Militär für die LKW Fahrer Ausbildung in den CEE Staaten zuständig? Oder, warum wollen Deutsche keine mehrwöchigen Touren Richtung Osten übernehmen? Vielleich mangelt es hier jemanden an Geographie-Wissen, aber eine Tour nach Polen oder in die Slowakei dauert doch nicht Wochen. Oder glauben Sie, dass man in Spanien (gutes Westeuropa!) schneller ist als in den Nachbarstaaten in Mittel-und Osteuropa?
    Also, dieser Artikel weißt einen sehr populistischen Unterton auf und wirft nur so mit blöden und falschen Vorurteilen um sich.

  • 04.01.2011, 11:56 UhrSteigenberger

    Die prognostizierte "Völkerwanderung" geht zunächst in die boomenden Teilstücke Ostdeutschlands, wo die Firmen heute schon dringend qualifizierte Mitarbeiter suchen.

    Dadurch wird auch leerstehender Wohnraum teilweise wieder bevölkert; es gibt dann Exklaven von überwiegend polnischen u. littauischen bewohnern; was es übrigens am Niederrhein, an der Grenze zu den Niederlanden seit Jahren auch schon gibt !

    Wirtschaftlich hat dies sicher Vorteile, nur an eine massive "Osteinwanderung" hatte wohl in den berliner Ministerien, die seinerzeit rot-grün besetzt waren, keiner gedacht, hoffentlich geht das innenpolitisch in den neuen bundesländern gut !

  • 04.01.2011, 15:58 UhrBesserwisser

    Realistisch bleiben!
    Sicher, es wird – vor allem in den unteren Einkommensgruppen – zu gewissen Turbulenzen kommen. Dass aber eine wahre Völkerwanderung drohen soll, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. ich selbst habe einige Jahre in den CEE gearbeitet. Glauben Sie mir, die gut qualifizierten Leute dort helfen lieber beim Aufbau des eigenen Landes mit, als auf biegen und brechen den vermeintlich Goldenen Westen anzusteuern. bei den Unqualifizierten würde ein Auswanderungswunsch schon die fehlende Heimatkultur und deren Sprache entgegenstehen. Und für diejenigen, die aus purer Not oder mit illegalem Hintergrund sowieso schon hier sind, wird sich mit der Öffnung nichts ändern.
    Und selbst wenn einer der Qualifizierten mal herkommt, muss das nicht heißen, dass der ewig bleibt. in unserem büro gibt es einen Tschechen, der hier einen sehr guten Job inne hat. Allerdings: sein höheres Einkommen wird von den höheren Lebenskosten und Steuern aufgefressen, so dass ihm kaum mehr bleibt als in seiner Heimat. ich zähle die Wochen, bis er sich vermutlich wieder nach Hause begeben wird.
    Also, nicht glauben, dass alles Gold ist, was glänzt im Westen. Das Wissen auch die CEEler.

  • 04.01.2011, 16:55 Uhr"in fünf Monaten gilt...":

    bis zum ersten mai sind es noch knapp V i E R monate !

    eine k l e i n e völkerwanderung ?
    es wird das ENDE der arbeitswelt wie wir sie kennen sein !

    die deutschen werden sich wieder anstrengen müssen - denn die arbeiter aus dem osten sind um einiges "besser" als die superverwöhnten aus dem kollektiven feizeitpark !

    bei uns wird nicht nur lohnhöhe - sondern auch anspruchsdenken und relative faulheit geschützt. das sollte man besser so lassen und "den ersten mai wieder abblasen" ...

  • 04.01.2011, 18:52 Uhregal

    Wer bei uns Harz 4 bekommt ist in Ostpolen schon fast ein Mittelständler... Also, immer her mit den Arbeitern und hoffentlich bringen sie noch ihre Familien mit. Wir "idioten" bezahlen das schon. Wenn es soweit ist glaube ich ist es für mich besser auf Harz 4 umzusteigen. Nichts gegen die Arbeiter, würde ich genauso machen um meiner Familie das beste bieten zu können.

  • 04.01.2011, 20:17 UhrPhD of hairdressing

    das ganze System ist doch absurd!! Deutschland hat hunderttausende Jugendliche ohne Ausbildung und die sollen alle so dämlich sein, dass man die nicht für die Ausbildung verwenden kann?? Na dann würd ich mir mal dringend und umgehend etwas für das bildungssytem überlegen, denn dann stimmt dort etwas nicht! Außerdem haben die Transformationsländer selber niedrige Jugendraten und Geburtenraten, die nicht bestandserhaltend sind. Was ist denn mit den Arbeitslosen in DE - wieso kann man die nicht aus- und weiterbilden??

    und der bachelor of Nursing wird hier nicht anerkannt? Das ist doch ein Hochschulabschluss im bachelor- Master-System - was ist denn mit dieser bolognareform? Sollten da nicht alle anerkannt werden? Das ist teritäre Ausbildung - dürfte überall weltweit anerkannt werden mittlerweile.

    Ausbildungsmessen für polnische Jugendliche?? in DE parken Hundertausende Jugendliche im Übergangssystem und finden keinen Ausbildungsplatz - soll fast die Hälfte eines Jahrgangs sein. Was ist mit denen?

    und bei den besch..... Arbeitsbedingungen und Löhnen hier, wird, was der Artikel ja auch erwähnt keiner kommen, der anderswo mehr verdient - dafür arbeitet weder ein Eingeborener noch jemand von außerhalb! auch in Osteuropa steigen die Löhne und leben heimatgebundene Leute. Deutschland ist zum Leben eh unattraktiv und wird irgendwann noch drauf kommen müssen, dass es seine Fachkräfte selber ausbilden und besser bezahlen muss!

  • 05.01.2011, 02:16 UhrSiegfried Caccia

    Die richtige Antwort auf diese Richtlinie (bölkestein) wäre es nun ENDLiCH den letzten Rest unserer "Sozial"systeme (nämlich Hartz4/GruSi und eben den viel zitierten Mindestlohn) komplett AbZUSCHAFFEN.

    Dann wird sich nämlich die Freizügigkeit des "Arbeitsmarktes" frei entfalten und dem Kapitalismus wären die Fesseln befreit, womikt das gemeine Volk endlich das bekommt was es gewählt hat und was ihm wahrlich zusteht!

    So wie es jetzt scheint würde diese Regelung nur unsere Sozialsysteme weiter belasten und jene, die noch die Steuern aufbringen. Jeder Lohn, der dann niedriger ist als Hartz4 kann dann nämlich auf unser aller Kosten damit aufgestockt werden.

    Und das wäre betrug an den Massen und Umverteilung.

    Also: Entweder Kapitalismus weg oder Mindestlohn+Sozialsystem weg! Diese kranke Missgeburt von "sozialer Marktwirtschaft" braucht und will keiner der für sein Geld sauer arbeiten muss. Entweder man verteilt den Reichtum gleichmäßig (Sozialismus/Kommunismus) oder man lässt das Geld dort, wo es hinfließt (Kapitalismus). Geld von der einen Seite (dem besserverdienenden) zur anderen zu schicken (dem sog. "Aufstocker", der neben seinem Einkommen noch Sozialhilfe bezieht weil er über seine Verhältnisse lebt und sich sonst z.b. die Wohnung nicht leisten könnte) ist keine Lösung und absolut ungerecht und iNAKZEPTAbEL.

    Wird Zeit, das ein Ruck durch dieses Land geht! Steuern so hoch wie nie, Kredite und Güter teuer wie nie, wann ist endlich SCHLUSS DAMiT? Umverteilung (soziale Marktwirtschaft) AbSCHAFFEN! Gerechtes System einführen!

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