Ausfuhren im Dezember: Ifo: Exportklima trübt sich ein

Ausfuhren im Dezember: Ifo: Exportklima trübt sich ein

Die Perspektiven für die deutsche Ausfuhrwirtschaft haben sich im Dezember spürbar eingetrübt – nachdem es in den vier Vormonaten eine leichte Erholung gegeben hatte. Der Exportklima-Indikator, den das Münchner ifo Institut exklusiv für die WirtschaftsWoche ermittelt, schrumpfte um 0,14 auf minus 0,77 Zähler.

Verantwortlich dafür ist vor allem das düstere Konsumklima in der Euro-Zone, in Japan und den USA. Verantwortlich dafür ist vor allem das düstere Konsumklima in der Euro-Zone, in Japan und den USA. Speziell die Nachfrage aus den USA droht auszutrocknen – dass die US-Verbraucher in den kommenden Monaten wieder mehr deutsche Produkte kaufen, ist angesichts der desolaten Arbeitsmarktsituation wenig wahrscheinlich. Die US-Arbeitslosenquote könnte in diesem Jahr von 7,2 auf bis zu 10 Prozent steigen, warnen Analysten.

Auch die Nachfrage nach Investitionsgütern "made in Germany“ dürfte weiter erlahmen – die Geschäftsaussichten der Unternehmen in der Euro-Zone, Japan und den USA werden deutlich schlechter beurteilt als noch vor einem Monat. Hinzu komme ein spürbarer Aufwertungsdruck auf den Euro, warnen die ifo-Ökonomen. "Die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen hat sich im Dezember gegenüber dem Vormonat merklich verschlechtert.“

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Im November nahm die reale Ausfuhr nach neuesten Schätzungen bereits um saisonbereinigt 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab. Die Auftragseingänge aus dem Ausland lagen zuletzt rund 30 Prozent unter dem Vorjahreswert.

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