Bain & Company: USA werden zur Lokomotive für deutsche Wirtschaft

Bain & Company: USA werden zur Lokomotive für deutsche Wirtschaft

Die Reindustrialisierung der USA entwickelt sich zu einem Motor für die deutsche Wirtschaft. Besonders der Maschinen- und Anlagenbau soll profitieren. Die Unternehmen müssen sich zügig auf die Expansion vorbereiten.

Die USA entwickeln sich nach einer Studie zu einem Konjunkturmotor für die deutsche Wirtschaft. Dank der Reindustrialisierung des Landes werde sich die traditionell starke Stellung deutscher Industrieunternehmen in Branchen wie dem Maschinen- und Anlagenbau in den kommenden Jahren beim Export in die USA besonders auszahlen, erklärte die Managementberatung Bain & Company bei der Vorlage ihrer Studie „Go West!“.

Commerzbank-Studie Maschinenbau wird 2015 wieder wachsen

Die Commerzbank traut dem deutschen Maschinenbau nach der Stagnation im laufenden Jahr ab 2015 wieder Wachstum zu. Der Erfolg steht und fällt aber mit dem Wachstum der Schwellenländer.

Maschinen aus deutscher Produktion, die exakt auf ihren Einsatz zugeschnitten sind, sind besonders gefragt. Quelle: dpa

Die Ergebnisse der Studie im Überblick:

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  • Bis 2017 wachsen deutsche Exporte in die USA um 28 Prozent, weil die deutsche Exportstruktur dem Bedarf von US-Unternehmen bei Aufbau und Modernisierung der Fertigung entgegenkommt.
  • Preiswerte Energie und niedrige Löhne locken Firmen in die Vereinigten Staaten
  • Direktinvestitionen in den USA steigen bis 2017 um 50 Prozent

Umsatzanteile im Maschinenbau nach Ländern

  • Südamerika

    Umsatzanteil im Jahr 2013: 2 Prozent

    Umsatzanteil im Jahr 2003: 0,2 Prozent

    Quelle: Branchenbericht Maschinenbau 2014 der Commerzbank

  • Osteuropa

    Umsatzanteil im Jahr 2013: 3 Prozent

    Umsatzanteil im Jahr 2003: 3 Prozent

  • Rest der Welt

    Umsatzanteil im Jahr 2013: 4 Prozent

    Umsatzanteil im Jahr 2003: 4 Prozent

  • Deutschland

    Umsatzanteil im Jahr 2013: 11 Prozent

    Umsatzanteil im Jahr 2003: 17 Prozent

  • Nordamerika

    Umsatzanteil im Jahr 2013: 13 Prozent

    Umsatzanteil im Jahr 2003: 20 Prozent

  • Asien (ex China)

    Umsatzanteil im Jahr 2013: 17 Prozent

    Umsatzanteil im Jahr 2003: 21 Prozent

  • Westeuropa (ex D)

    Umsatzanteil im Jahr 2013: 17 Prozent

    Umsatzanteil im Jahr 2003: 28 Prozent

  • China

    Umsatzanteil im Jahr 2013: 32 Prozent

    Umsatzanteil im Jahr 2003: 7 Prozent

Kein anderes OECD-Land ziehe größere Vorteile aus der Renaissance der Fertigung und der Rückkehr produzierender Betriebe in die größte Volkswirtschaft der Welt. Die Experten begründen das damit, dass US-Unternehmen für den Wiederaufbau und die Modernisierung ihrer Produktionsstätten vor allem Maschinen und Anlagen oder Zulieferteile benötigten: „Und gerade in diesen Bereichen sind deutsche Unternehmen traditionell stark.“

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Nach der Analyse legen die Importe der USA bis 2017 um 15 Prozent zu. Dank seiner Exportstruktur komme dieser Nachfrageschub vor allem Deutschland zugute: Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten werden demnach bis 2017 um 28 Prozent steigen. Bain & Company-Partner Armin Schmiedeberg betonte: „Die USA werden zur Lokomotive der deutschen Wirtschaft und können einen wichtigen Beitrag leisten, um die aktuelle wirtschaftliche Schwäche Europas zu überwinden.“

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