Bank von Japan: Japans Zentralbank senkt Inflations- und Wachstumserwartung

Bank von Japan: Japans Zentralbank senkt Inflations- und Wachstumserwartung

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Der Gouverneur der Bank of Japan, Haruhiko Kuroda.

Die japanische Notenbank senkt ihre Inflationserwartung. Grund dafür ist der niedrige Energiepreis.

Die japanische Notenbank hat ihre Inflationserwartungen deutlich gesenkt. Im bis 31. März 2016 laufenden Steuerjahr dürfte die Preissteigerung angesichts der niedrigen Energiepreise bei 0,1 Prozent liegen, teilte die Bank von Japan (BoJ) mit.

Im Juli hatten die Notenbanker noch mit einem Anstieg um 0,7 Prozent gerechnet. Damit rückt das Inflationsziel der BoJ von 2 Prozent weiter in die Ferne: Jetzt strebt die Notenbank dies für die zweite Hälfte des nächsten Fiskaljahres an. Dennoch sehen die Währungshüter der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt vorerst keinen Anlass für eine zusätzliche Lockerung der Geldpolitik. Der drastische Ankauf von Staatsanleihen werde im bisherigen Umfang fortgesetzt, hieß es.

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In Marktkreisen wuchs zuletzt der Druck auf die Notenbank, die geldpolitischen Zügel angesichts der Flaute beim größten Handelspartner China sowie des geringen Preisanstiegs im Inland abermals zu lockern. Unterdessen senkte die BoJ auch ihre Wachstumsprognose: Demnach dürfte die Wirtschaft im laufenden Fiskaljahr um 1,2 Prozent statt 1,7 Prozent zulegen. Im folgenden Jahr werde ein Wachstum von 1,4 Prozent statt 1,5 Prozent erwartet.

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