Banken Privatisierung: Britische Regierung treibt Ausstieg bei Lloyds voran

Banken Privatisierung: Britische Regierung treibt Ausstieg bei Lloyds voran

, aktualisiert 22. November 2016, 13:17 Uhr
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Während der Finanzkrise hatte die Regierung das Geldhaus vor dem Kollaps bewahrt.

Quelle:Handelsblatt Online

Die britische Regierung hat erneut Aktien der Großbank Lloyds verkauft. Inzwischen ist der Anteil auf knapp acht Prozent gesunken. Bis Ende 2017 will sich der Staat auch von den restlichen Anteilen trennen.

LondonDie britische Regierung treibt ihren Ausstieg aus der Großbank Lloyds voran. Wie im Vormonat sei erneut ein Paket von einem Prozent verkauft worden, teilte sie am Dienstag mit. Der Anteil sei damit auf knapp acht Prozent gesunken. Im Oktober hatte die Regierung die Privatisierung nach fast einem Jahr Pause wieder aufgenommen. Der schrittweise Ausstieg war wegen Marktturbulenzen – unter anderem im Zuge des Brexit-Referendums im Juni – unterbrochen worden. Von dem restlichen Anteil will sich der Staat bis Ende 2017 trennen.

Während der Finanzkrise 2007 bis 2009 hatte die Regierung das Geldhaus mit 20,5 Milliarden Pfund vor dem Kollaps bewahrt, der Staatsanteil lag in der Spitze bei 43 Prozent. Dank der allmählichen Erholung der Bank hat sie sich durch den Verkauf von Aktien inzwischen mehr als 17 Milliarden Pfund zurückgeholt. Schlechter läuft es bei der Royal Bank of Scotland, die 2008 mit 45 Milliarden Pfund an Steuergeldern gerettet wurde und zuletzt wieder in die Verlustzone rutschte. Hier liegt der Staatsanteil noch bei über 70 Prozent.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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