Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...
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11 KommentareDie Regierung in Deutschland wird vermutlich die Steuern erhöhen, was aber dann vermutlich zum Konflikt mit der bevölkerung führen wird. Denn wir kann es sein, dass wir die bosse der industrie mit unseren Geldern versorgen müssen, ohne das Sie eine Leistung erbringen. ich jedenfalls werde dann nicht ruhig bleiben.
Wie soll die überschüßige Liquidität von den Zentralbanken denn wieder abgezogen werden? ist es wirklich so trivial, dass die EZb die Wertpapiere einfach wieder verkauft? Wer kauft diese dann und zu welchem Preis?
Die Kreditmenge (=Geldmenge) ist nicht direkt und zeitnah durch die Zinspolitik der Zentralbanken steuerbar, da die Geschäftsbanken bestrebt sind, in Zeiten hoher Zinsen möglichst viele langlaufende Kredite zu vergeben, um in Niedrigzins-Phasen davon überdurchschnittlich zu profitieren. Zudem können die Geschäftsbanken bei einem Reserve-Satz von 2% die Geldmenge maximal um den Faktor 50 erhöhen, so dass die beschränkung der Kreditmenge (=Geldmenge) durch die Notenbanken nur äußerst eingeschränkt möglich ist.
Wenn man sich jetzt noch die wirtschaftlichen Auswirkungen einer Reduktion der Geldmenge vor Augen führt und berücksichtigt, dass diese in der neueren Geschichte nie realisiert worden ist, kann man auch in Europa von einer stark steigenden inflation ausgehen.
Wenn der Autor von Libaralisierungsfortschritten schreibt, dann frage ich mich, ob er die "Fortschritte" meint, die uns letztlich ins Desaster geführt haben.
Natürlich werden die Steuern erhöht aber erst nach der Wahl, ist doch logisch, oder ?!
Eine weitere Möglichkeit wäre eine reflationierungsresistente Dauerdeflation mit sehr geringen Zinssätzen ohne nennenswerte Steuererhöhungen, da die biP Raten bei Null liegen und später sogar dauerhaft negativ werden. Die Droge Reflationierung verliert immer mehr an Wirkung, dafür aber werden die Nebenwirkungen immer dramatischer. irgendwann ist der Körper des Junkies zerstört, seine Reserven verbraucht.
Entschuldung durch "Quantitative Easing" ? Die Zeiten sind auch für die USA vorbei denn sie brauchen das Geld aus dem Ausland! Und deren Geldbedarf konkurriert mit der immer größeren Finanznot v.a. in Japan, bald aber auch in China. Japna hat >200% Staatsverschuldung ! Die Versuchung, den gigantischen berg an US-Treasuries zu quasi Höchstpreisen auf den Markt zu kippen ist jetzt schon immens. Geithner ist jetzt schon in diesen Ländern auf "bitte, bitte, tut das nicht, ihr bringt uns um"-Tour.
Die USA könnten versuchen, ihre enormen Defizite und die astronomische Schuldenlast durch eine Hyperinflation zu minimisieren, gefolgt von einer Währungsreform. So ähnlich wie es Deutschland 1923 machte. Genau besehen ist der Dollar zur Zeit ohnehin eine virtuelle Währung, d.h. bei weitem nicht durch Realien gedeckt.
Wie kommt der Autor darauf, dass die aktuelle Krise bald überstanden sei? Meiner Meinung nach sind wir noch lange nicht am Ende der Talfahrt angelangt. beschäftigungrückgänge und gewaltige Überkapazitäten, die während der vergangenen boomjahre entstanden sind, etwa in der industrie, z.b. in der Auto - oder der Stahlindustrie, sind nur eingige Gründe für diese Vermutung. Da bilden Opel und GM nur die Vorhut. Protektionistische Maßnahmen, zu denen im Moment viele Länder greifen, machen es für die deutsche Exportschlager-industrie nicht leichter.
@Dukati: "Genau besehen ist der Dollar zur Zeit ohnehin eine virtuelle Währung, d.h. bei weitem nicht durch Realien gedeckt."
Zeigen Sie mir bitte EiNE Währung, die durch Realien gedeckt ist.
@Hägar Schmidt
Stimmt, aber der Dollar gilt immer noch als Welt- und somit als Referenzwährung, das ist ja das bemerkenswerte daran. Schon die angebliche Golddeckung des Dollar war virtuell, da beschlossen wurde, Dollars niemals gegen physisches Gold einzutauschen. Als de Gaulle von Nixon Gold wollte, hob dieser bekanntlich die Golddeckung nun auch offiziell auf.
Fuer poltitisch Frustrierte gibt es derzeit die Moeglichkeit eine
recht bequeme Chance des Hoeren von Feindsendern bzw.
solcher Presse: der britische Spesenskandal. Dieser wird m. E.
von den Medien in regelrecht selbstschaedigender Weise in
Deutschland unterschlagen.
in Grossbritannnien ist seit kurzer Zeit das ganze politische
Geplapper, die ganze Selbstinszenierung, die PR - Aussendungen,
usw., kurzum der ganze Zirkus Sache von Gestern. Da gibt es
nur mehr reuige Suender und Waehler aller Lager, die ihren
Abgeordneten das "thumps down" geben. Die brauchen gar nicht
mehrr an ueberfluessige Wahlversprechen denken. Es es ein
sehr seltener Fall einer gut - beurgerlichen Revolution, wenn man
so will. So koennen und sind auch etwa irgendwie konservative
Menschen kritisch, sind nicht so dumm oder gar gehorsam.
Sondern legen dann auch Wert auf "ausmisten" und Abgang.
Leitmedium:
+telegraph.co.uk+
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Kommentare zu: Was nach der Krise auf uns zukommt
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