Kommentare zu: Was nach der Krise auf uns zukommt

zum Artikel

Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen

11 Kommentare
  • 02.06.2009, 14:17 UhrAnonymer Benutzer: Melkkuh

    Die Regierung in Deutschland wird vermutlich die Steuern erhöhen, was aber dann vermutlich zum Konflikt mit der bevölkerung führen wird. Denn wir kann es sein, dass wir die bosse der industrie mit unseren Geldern versorgen müssen, ohne das Sie eine Leistung erbringen. ich jedenfalls werde dann nicht ruhig bleiben.

  • 02.06.2009, 14:18 UhrAnonymer Benutzer: skeptiker33

    Wie soll die überschüßige Liquidität von den Zentralbanken denn wieder abgezogen werden? ist es wirklich so trivial, dass die EZb die Wertpapiere einfach wieder verkauft? Wer kauft diese dann und zu welchem Preis?
    Die Kreditmenge (=Geldmenge) ist nicht direkt und zeitnah durch die Zinspolitik der Zentralbanken steuerbar, da die Geschäftsbanken bestrebt sind, in Zeiten hoher Zinsen möglichst viele langlaufende Kredite zu vergeben, um in Niedrigzins-Phasen davon überdurchschnittlich zu profitieren. Zudem können die Geschäftsbanken bei einem Reserve-Satz von 2% die Geldmenge maximal um den Faktor 50 erhöhen, so dass die beschränkung der Kreditmenge (=Geldmenge) durch die Notenbanken nur äußerst eingeschränkt möglich ist.
    Wenn man sich jetzt noch die wirtschaftlichen Auswirkungen einer Reduktion der Geldmenge vor Augen führt und berücksichtigt, dass diese in der neueren Geschichte nie realisiert worden ist, kann man auch in Europa von einer stark steigenden inflation ausgehen.

  • 02.06.2009, 16:42 UhrAnonymer Benutzer: Andreas

    Wenn der Autor von Libaralisierungsfortschritten schreibt, dann frage ich mich, ob er die "Fortschritte" meint, die uns letztlich ins Desaster geführt haben.

  • 02.06.2009, 19:23 UhrAnonymer Benutzer: Stefan Haber

    Natürlich werden die Steuern erhöht aber erst nach der Wahl, ist doch logisch, oder ?!

  • 02.06.2009, 23:50 UhrAnonymer Benutzer: Deflator

    Eine weitere Möglichkeit wäre eine reflationierungsresistente Dauerdeflation mit sehr geringen Zinssätzen ohne nennenswerte Steuererhöhungen, da die biP Raten bei Null liegen und später sogar dauerhaft negativ werden. Die Droge Reflationierung verliert immer mehr an Wirkung, dafür aber werden die Nebenwirkungen immer dramatischer. irgendwann ist der Körper des Junkies zerstört, seine Reserven verbraucht.

    Entschuldung durch "Quantitative Easing" ? Die Zeiten sind auch für die USA vorbei denn sie brauchen das Geld aus dem Ausland! Und deren Geldbedarf konkurriert mit der immer größeren Finanznot v.a. in Japan, bald aber auch in China. Japna hat >200% Staatsverschuldung ! Die Versuchung, den gigantischen berg an US-Treasuries zu quasi Höchstpreisen auf den Markt zu kippen ist jetzt schon immens. Geithner ist jetzt schon in diesen Ländern auf "bitte, bitte, tut das nicht, ihr bringt uns um"-Tour.

  • 03.06.2009, 00:45 UhrAnonymer Benutzer: Dukati

    Die USA könnten versuchen, ihre enormen Defizite und die astronomische Schuldenlast durch eine Hyperinflation zu minimisieren, gefolgt von einer Währungsreform. So ähnlich wie es Deutschland 1923 machte. Genau besehen ist der Dollar zur Zeit ohnehin eine virtuelle Währung, d.h. bei weitem nicht durch Realien gedeckt.

  • 03.06.2009, 01:04 UhrAnonymer Benutzer: crisis

    Wie kommt der Autor darauf, dass die aktuelle Krise bald überstanden sei? Meiner Meinung nach sind wir noch lange nicht am Ende der Talfahrt angelangt. beschäftigungrückgänge und gewaltige Überkapazitäten, die während der vergangenen boomjahre entstanden sind, etwa in der industrie, z.b. in der Auto - oder der Stahlindustrie, sind nur eingige Gründe für diese Vermutung. Da bilden Opel und GM nur die Vorhut. Protektionistische Maßnahmen, zu denen im Moment viele Länder greifen, machen es für die deutsche Exportschlager-industrie nicht leichter.

  • 03.06.2009, 08:55 UhrAnonymer Benutzer: Hägar Schmidt

    @Dukati: "Genau besehen ist der Dollar zur Zeit ohnehin eine virtuelle Währung, d.h. bei weitem nicht durch Realien gedeckt."
    Zeigen Sie mir bitte EiNE Währung, die durch Realien gedeckt ist.

  • 03.06.2009, 13:28 UhrAnonymer Benutzer: Dukati

    @Hägar Schmidt
    Stimmt, aber der Dollar gilt immer noch als Welt- und somit als Referenzwährung, das ist ja das bemerkenswerte daran. Schon die angebliche Golddeckung des Dollar war virtuell, da beschlossen wurde, Dollars niemals gegen physisches Gold einzutauschen. Als de Gaulle von Nixon Gold wollte, hob dieser bekanntlich die Golddeckung nun auch offiziell auf.

  • 03.06.2009, 15:13 UhrAnonymer Benutzer: JF

    Fuer poltitisch Frustrierte gibt es derzeit die Moeglichkeit eine
    recht bequeme Chance des Hoeren von Feindsendern bzw.
    solcher Presse: der britische Spesenskandal. Dieser wird m. E.
    von den Medien in regelrecht selbstschaedigender Weise in
    Deutschland unterschlagen.
    in Grossbritannnien ist seit kurzer Zeit das ganze politische
    Geplapper, die ganze Selbstinszenierung, die PR - Aussendungen,
    usw., kurzum der ganze Zirkus Sache von Gestern. Da gibt es
    nur mehr reuige Suender und Waehler aller Lager, die ihren
    Abgeordneten das "thumps down" geben. Die brauchen gar nicht
    mehrr an ueberfluessige Wahlversprechen denken. Es es ein
    sehr seltener Fall einer gut - beurgerlichen Revolution, wenn man
    so will. So koennen und sind auch etwa irgendwie konservative
    Menschen kritisch, sind nicht so dumm oder gar gehorsam.
    Sondern legen dann auch Wert auf "ausmisten" und Abgang.
    Leitmedium:
    +telegraph.co.uk+

weitere Fotostrecken

Blogs

Alternativen gesucht
Alternativen gesucht

Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 21.05.2012

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.