Brentöl: Ende der Ölpreis-Rallye möglich

Brentöl: Ende der Ölpreis-Rallye möglich

Den echten Bedarf können die Förderländer durchaus decken. Bei bis zu 127 Dollar je Fass ist Öl teuer genug.

Der Internationale Währungsfonds sieht im teuren Öl eine gefährliche Bedrohung für die Weltwirtschaft. Diese Gefahr ist umso größer, da es derzeit weniger die echte, konjunkturbedingte Nachfrage ist, die den Preis treibt, sondern überwiegend die Angst: Vor allem die vor einer Eskalation im Atomstreit mit dem Iran.

Für Investoren ist Angst ein schlechter Ratgeber. Deutschland bezieht nur ein Prozent seines Rohöls aus dem Iran, Großbritannien und Frankreich zwei bis drei Prozent. In der Euro-Zone sind es pro Tag weniger als eine Million Barrel.

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Das auszugleichen ist kein Problem. Zum einen sind die für Europa wichtigen Lieferungen aus Libyen wieder angelaufen und haben das Niveau aus der Zeit von vor dem Umbruch erreicht; zum anderen verspricht Saudi-Arabien, die Tagesförderung notfalls von zehn Millionen Barrel auf 12,5 Millionen auszudehnen.

Ob die Saudis den Ölpreis damit drücken, womöglich auf die von ihnen angepeilten 100 Dollar, ist zweifelhaft. Dennoch könnte es für die Märkte ein Signal sein, den angesichts der nur schleppenden wirtschaftlichen Entwicklung weit vorgelaufenen Ölpreis nicht noch weiter hoch schießen zu lassen. Zweimal innerhalb von zwölf Monaten ist der Ölpreis der Nordseesorte Brent bis auf 127 Dollar gestiegen. Gut möglich, dass hier erst einmal der Deckel drauf ist.

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