Bundesfinanzministerium: Steuereinnahmen schnellen in die Höhe

Bundesfinanzministerium: Steuereinnahmen schnellen in die Höhe

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Akten liegen in einem Finanzamt auf einem Schreibtisch.

Dank der Rekord-Beschäftigung nimmt der Fiskus über sieben Prozent mehr Steuereinnahmen im November ein. Auf die Konjunkturentwicklung blickt das Bundesfinanzministerium optimistisch.

Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern sind im November in die Höhe geschnellt. Der Fiskus habe in dem Monat 7,3 Prozent mehr in den Kassen gehabt als im Vorjahr, teilte das Bundesfinanzministerium in seinem am Freitag veröffentlichten Monatsbericht mit. Das ist bisher der höchste monatliche Zuwachs in diesem Jahr.

Basis der guten Entwicklung bleibt die Rekord-Beschäftigung. So legten die Lohnsteuereinnahmen um 7,2 Prozent auf nahezu 13 Milliarden Euro zu. Auch die Umsatzsteuereinnahmen stiegen deutlich um 10,9 Prozent auf gut 19 Milliarden Euro. Darin spiegelt sich der weiterhin starke private Konsum wider.

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Aufgeschlüsselt nach staatlichen Ebenen stellte sich die Lage für die Länder im November günstiger dar als für den Bund. Während die Steuereinnahmen des Bundes um 2,6 Prozent über dem Vorjahr lagen, fiel das Plus bei den Ländern mit 7,7 Prozent deutlich höher aus. Reine Gemeindesteuern sind in der monatlichen Statistik des Ministeriums noch nicht enthalten.

Insgesamt zahlten Bürger und Unternehmen in den ersten elf Monaten 511,6 Milliarden Euro Steuern. Das sind 3,4 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr hatte die jüngste Steuerschätzung ein Plus von 3,5 Prozent vorausgesagt.

Für die Konjunktur bleibt das Ministerium optimistisch. "Für das Schlussquartal signalisieren die Indikatoren eine weitere Zunahme der gesamtwirtschaftlichen Aktivität", hieß es. Die Schwäche im Frühjahr und Sommer - als das Bruttoinlandsprodukt unterm Strich stagnierte - dürfte nur temporär gewesen sein. Produktion und Industrieaufträge hätten sich zuletzt verbessert, ebenso die Stimmung von Managern und Verbrauchern.

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Auch die Ausfuhren dürften bald wieder zulegen. "Das außenwirtschaftliche Umfeld ist zwar insbesondere aufgrund der vorhandenen geopolitischen Krisen weiterhin schwierig", räumte das Ministerium ein. "Dennoch lassen eine stabile Weltwirtschaft und verbesserte vorlaufende Indikatoren eine moderate Ausweitung der Exporte in den nächsten Monaten erwarten."

Die kräftig fallenden Ölpreisen dürften der Wirtschaft ebenso helfen. "Die moderate Inflation begünstigt den privaten Konsum, da sie über Reallohnzuwächse die Kaufkraft der Verbraucher stärkt", hieß es im Monatsbericht.

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