China: Experte warnt vor Eingriff am Devisenmarkt

China: Experte warnt vor Eingriff am Devisenmarkt

, aktualisiert 16. Januar 2017, 12:05 Uhr
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Die Regierung müsse eine Abwertung des Yuan in Angriff nehmen, um Druck von der Währung zu nehmen, argumentiert ein Experte aus China.

Quelle:Handelsblatt Online

In einem Bericht plädiert ein Finanzberater dafür, nicht mehr am Devisenmarkt zu intervenieren. Der Yuan, der im vorigen Jahr 6,6 Prozent zum Dollar verlor, solle frei handelbar sein.

ShanghaiChina sollte nach Ansicht eines hochrangigen Finanzberaters nicht mehr am Devisenmarkt intervenieren und den Yuan abwerten. Zudem sollte die Währung frei handelbar sein, damit es wieder mehr Stabilität gebe, erklärte Xiao Lisheng von der regierungsnahen Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften.

Die Behörden sollten dafür sorgen, „dass der Yuan-Wechselkurs eine einmalige Anpassung erhält, um dann ein freies Schwanken der Währung zu ermöglichen“, schrieb Xiao in einem am Montag veröffentlichten Bericht in der amtlichen Zeitschrift für Wertpapiere. Je länger die Regierung mit einer Abwertung des Yuan zögere, desto größer werde der Druck dies zu tun, betonte Xiao.

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Der Yuan hat im vorigen Jahr 6,6 Prozent zum Dollar verloren. Dies war das größte Minus seit 1994. Chinas Währung kann in einer Spannweite von zwei Prozent rund um den von der Zentralbank täglich festgelegten Referenzkurs pendeln.

Die Behörden haben wiederholt erklärt, dass es keinen Anlass für eine fortgesetzte Abwertung gebe. Viele Währungsexperten gehen aber davon aus, dass sich der Yuan bei einem starken Dollar 2017 weiter abschwächen könnte. Dies würde zu einem weiteren Kapitalabfluss aus China führen.

Die chinesischen Devisenreserven sanken im Dezember den sechsten Monat in Folge und fielen auf den niedrigsten Stand seit Anfang 2011.

Quelle:  Handelsblatt Online
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